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Morning is breaking
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Farben
Den Lauf vom Espaze von Camplong aus entlang führt ein wunderschöner Wanderweg entlang durch lebendes und totes Holz, bergauf an klarem Wasser vorbei. Kröten, im Wasser ausgebreitet wie Monster, beobachteten uns mit luftblasenartigen Augen, halb im Wasser.
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Grüne Stiefel
Das Erleben entgleitet dem Wort, ist das Urlaub? Unbeschreiblich wird alles nicht, aber es wird halt erlebt und nicht berichtet. Beides auf einmal geht nicht, überhaupt kann man nie zwei Dinge auf einmal machen; doch Bob Dylan, der konnte Mundharmonika und Guitarre gleichzeitig spielen und beim Klavierspieler spielt die rechte Hand etwas anderes als die linke. Aber es ist nun mal so, dass beide Stimmen zu einem Stück verschmelzen und damit eine Sache sind…….Was soll das schon wieder?
Man kann nicht einen Berg ersteigen und gleichzeitig darüber schreiben und doch könnte man heutzutage mit einer Bodycam eine Lifeübertragung von dieser Bergbesteigung machen; wenn der Bergsteiger eloquent genug ist, einen schönen druckreifen, falls es „druckreif“ überhaupt noch gibt, oder bald wieder nicht mehr gibt, Druckreife gibt es ja auch erst seit Gutenberg, Bericht abliefern.
Die Tage vergehen in ihrer Alltäglichkeit jetzt hier. Wenn ich das irgendie anders erlebe, was soll’s?!
Was echt und realistisch ist wird immer fragwürdiger, wo die Jugend nun freitags eine vernünftige, erwachsene Welt auf den Trichter bringen will „die Konsequenzen zu tragen“.
In einer Bar in Bédarieux heute morgen, bereitete der Patron irgendwelche Speisen in einem vom Schankraum abgelegenen, einzusehendem Zimmer zu. Er hörte George Brassens dabei und sang mit und ich später auch, als „Brave Margot“, das Lied vom Hirtenmädchen, das anfängt ein zugelaufenes Kätzchen zur Brust zu nehmen, damit die Männerwelt des Ortes verrückt und die Frauen aufbringt. Das Problem wird gelöst, indem das Kätzchen erschlagen wird.
Zwischendurch kamen zahlreich Menschen an die Bar, gezeichnete von Leben, die mit dreckigen Fingern Zigaretten drehten, um sie gesetzestreu draussen vor der Tür zu rauchen; und Menschen mit neuen Errungenschaften aus den Boutiquen, die sie sich leisten können, Brillen, die sie wohl selber als „frech“ bezeichnen würden. Das schönste war aber ihre Vielfalt, fast jeder schien anders, keiner uniform; das schrillste, die grünen Stiefel einer Dame, die ihren Kaffee für draussen an der Bar bezahlte.
Und immer weiter sang die Stimme des Anarchisten George Brassens, dessen Stimme in Frankreich nicht versiegen wird.
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Spaziergang
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Räucherstäbchen
„Wie ein überdimensionales Räucherstäbchen.“ Kann von dem Gedanken gar nicht loslassen. Der schon leicht angemoderte Eichenstamm glimmt im in dem gusseisernen Ofen, mit der „Großen Schnauze“ , mit der man den „Spargel quer fressen“ kann.
Alles vollkommen verkehrt, alles anders, als man mir, in den 70zigern groß geworden, erklärt hat wie Ofenheizen funktionert. Bei meinem Aufwachsen gehörte Ofenheizen nicht dazu; die Heizung sprang morgens automatisch an, aber die Großeltern und auch der Vater, konnten es einem erklären, wenn die Gelegenheit kam, denn noch viele heizten so, nicht zum Spas, wie heute, sondern aus reiner, noch nicht renovierter Notwendigkeit.
Das Holz mußte auf Küpperbuschgröße längen! Gut trocken, gespalten muß es sein, gut abgelagert!
Hier aber verglimmen über einen halben Meter lange Stämme mit Rinde hinter Glas…..und der Duft! Eben etwas anderes als die Küpperbuschseeligkeit, bei dem das Holz nur der Befeuerung von Braunkohlebriketts oder Eierkohlen diente und was für ein fieser Gestank daraus folgte.
Mit all dem muß Schluss sein. So wie es um die Welt gerade steht, ist selbst das Verbrennen von Holz gegen den gesunden Menschenverstand. Wenn wir es schaffen könnten aus Wind bald Wohnwärme zu machen!
Ich habe es schon einmal erlebt: Mit dem Rennrad und Leichtbekleidung im Frühling in der Eifel unterwegs, konnte ich ich, von einem Hagelschauer und kräftige Wind überrascht, an dem Transformatorhäuschen einer Windkraftanlage aufwärmen und es heimelte.
Der Duft vom verbennendem, angegammelten Eichenholz aus der Macchia ist für mich, wie für andere ein Räucherstäbchen aus Sandelholz, oder noch andere ein Parfüm aus der Palette von D..Aber es muß nicht sein; ich finde es irre, dass man, wie der Patron, vom Netz unabhängig, mich bat, mit ein paar Solarpaneelen, tagsüber und nicht nachts, für drei Wohneinheiten, sogar die Waschmachinen antreiben bzw. heizen kann.
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Artikel 14
Zum Wohle für Alle durch Kohle ist vorbei
So steht jetzt nur die Frage wer zu enteignen sei
Wenn unsere Verfassung noch immer funktioniert
Ist Enteignung eigentlich das, was bei RWE pressiert
Refrain:
Im Rheinischen Revier
Herrscht nach Wildwest Manier
Ein mächtiger Konzern
Doch immer weniger ham‘ ihn gern
Sie baggern einfach weiter, so wie ein plumper Typ
Mit Baulärm gibt es Terror, so wie es denen beliebt
Sie wollen an das Eigentum, das ihnen noch nicht gehört
Und drehen unser Staatsrecht um, was viel zu wenig stört
Refrain:
Im Rheinischen Revier
Herrscht nach Wildwest Manier
Ein mächtiger Konzern
Doch immer weniger ham‘ ihn gern
Zerstören Bäume, Wohnraum, Boden, Infrastruktur
In Manheim und in Morschenicht kommen sie vieleicht durch mit dieser Tour
Zwar gehört dies alles ihnen, doch Eigentum verpflichtet
Zum wohl der Allgemeinheit, doch hier wird nur vernichtet
Refrain:
Im Rheinischen Revier
Herrscht nach Wildwest Manier
Ein mächtiger Konzern
Doch immer weniger ham‘ ihn gern
Eigentum verpflichtet sich dem allgemeinen Wohl
Doch RWE das frißt es und das schon sehr frivol
Und Eigentum zu fressen, das macht die mächtig, groß
Viel mächtiger als Staatsräson, merkt das denn keiner blos?
Refrain:
Im Rheinischen Revier
Herrscht nach Wildwest Manier
Ein mächtiger Konzern
Doch immer weniger ham‘ ihn gern
Und wer sich so verhält, wie ein krimineller Clan
Kommunen in der Geiselhaft in ihrem Aktienwahn
Politiker in NRWE, Staatsgewalt unterminiert
Gehört in Knast und wenn’s nicht passt, einfach interveniert
Refrain:
Im Rheinischen Revier
Herrscht nach Wildwest Manier
Ein mächtiger Konzern
Doch immer weniger ham‘ ihn gern
Enteignung ist notwendig zum allgemeinen Wohl
Das ist bei RWE der Fall, denn sein Chef ist hohl
Für den ist rational, nicht der der Erhalt vom Wald
Statt dessen einfach 4 Grad mehr, ganz egal wie bald
Refrain:
Im Rheinischen Revier
Herrscht nach Wildwest Manier
Ein mächtiger Konzern
Doch immer weniger ham‘ ihn gern
Veröffentlicht unter Protest
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Meyers Knüller Schmitz
Ein Refrain, das Lied wird kommen:
Schmitz und Schmutz
Es ist nur ein ein Vokal
Doch ein Witz um diese Wutz
Ist gar nicht so banal
Witzig ist nun mal mal, wie so ein feiner Mann
Mit silbrig grauem Haar, so ein Schmutzfink sein kann.
Veröffentlicht unter Gedichte, Protest
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Einem liberalen Autorennfahrer, Hauptmann, Kriegsdienstverweigerer und Klimaprofi
Er ist mit seiner Fresse so schnell
Rein mündlich also professionell
Veröffentlicht unter Protest
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Sonntag
Veröffentlicht unter Allgemein
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