Gut geschlafen, besser als zu Haus. Die gedehnte Zeit ist da. Das Radfahren ist Routine, aber selbst die bekannten Strecken aus der Stadt hatten sich gestern neu gezeigt.
Das Sehenswürdige tritt mir unter die Augen…..aber so ist meine Sichtweise nicht. Die Eindrücke rücken den Kopf zurecht.
Am Morgen geht’s direkt mit großer Steigung bergan, die Übersetzung am Rad ist zu anspruchsvoll für das Gewicht des Fahrrads oder auch des Fahrers, aber es geht.
Meine Begegnungen sind sogar recherchierend: Gab es hier mal eine Schreinerei? ich frage deshalb…..bin auf den Spuren meines Vaters, der in den letzten Kriegsjahren Schreiner im Sauerland lernte.
Bei all dem Bohren, dem Begreifen- und Erklären-Wollen, ist immer noch die Sehnsucht, urteilsfrei da zu sein, in der Gegend im Raum, in der Zeit.
Schwerelos will ich sein, obgleich das Radfahren bergauf so mühevoll ist und selbst bergab ist es nicht schwerelos.

Die Kuppen kahl; der Wald der kürzlich da entstand aus der gleichen Gier wie er vor längerer Zeit verschwand- Die Täler dicht besiedelt

Gibt’s hier auch Kaffee für Nicht-Mitglieder? – Ja, kost aber 12 €. – Der Humor ist breit und einfach. Hatte ich getroffen. Vielleicht treffe ich den nur.
Münster war dann später, trotz Gegenwind magnetisch, auch weil ich eine Bahn um 21:07 nach Essen bekommen wollte. Intensiv war das Wochenende.








