Homo ludens

Er spielt nicht mit offenen Karten

Das machte ihm einen Harten

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Wer schreibt, der schreibt

Er wollte wieder etwas schreiben

Doch fehlte ihm das Publikum

Trotzdem ließ er es nicht bleiben

Um’s Schreiben kam er nicht herum

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Ein Reiches für Arme

Die Stille muß mensch irgendwann ertragen

Denn irgendwann ist irgendentlich Ruh

Und möchte trotzdem immer weiter sagen

Die Vöglein zwitschern weiter und im Nu

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Mea maxima culpa

Warum kollektiv?

Und warum konzentriert mensch sich nicht einfach auf das Unterlassen?

Weil getan werden muß?

Und wenn dem Tun Unterlassen beiwohnte, geht alles zu langsam?

Ein Grund mehr für Entschleunigung.

 

 

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Nihil nisi bene

Nichts ausser Gutem

Aber so ist es. Da ist keine Häme, keine Ironie, keine Rache, da ist nichts Schlechtes, obgleich das Wort drin steckt. Das Introjekt, das in sich Gestopfte und in sich selbst Gestopfte, das schlecht Verdaute, all die Qual durch das, was nicht passt, das “Passend gemacht wurde”, und das Weitergeben davon, dem ist hier gedacht. So kommt es, dass Mensch Dinge sagt und tut, die Mensch nicht tun will, wo Mensch Verantwortung für Dinge übernehmen soll, die man so tut, so kommt es, dass Mensch das zu sich nimmt, was er nicht kann. Die Tragödie auf zudecken ist gut, nicht schlecht.

 

 

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Ein Leben

Sie saß gerne gut zu Tisch

Hatte aber schlechten Stuhl

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Darum in das Gerne schweifen

Habe ja jetzt Heimaturlaub,statt Grenzüberschreitung (nach Frankreich), und da wirkt Corona als Gnade: Endlich wird zu Erledigendes geschafft. Wir werden ausschweifend, erkunden das Naheliegende, holen es aus der Ferne seiner Nebensächlichkeit, die, die Fata Morgana der irrsinningen Mobilität, ihm Jahre lang verliehen hat, zurück.


Eichenhain am Petersberg

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Ü-nterlegenheit

Das Übel
Vom Grübeln
Mitten in der Nacht
Gleicht Dübeln
Von Gefühlen
Die mit Gedankenmacht
Es ist einfach zum Kübeln
Mich um den Schlaf gebracht.

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Trocken

Bei jedem Schnaps mir denken
Ihn nicht mir ein zuschenken
So kann ich nur mit Denken
Mir das Lassen schenken

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Pursuit of Happiness III

Das Zerriss’ne in meiner Brust
Das ist mein Tor zur Welt
All der bittere Frust
Er hat mich stetig erhellt
Das Leid ist da und echt
‘s’ nicht seh’n ist ungerecht
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