Lebensraum Auto

Noch vor ein paar Jahren                                                  am
Gab’s ein Volk ohne Raum                                                E am
Später dann im Klaren                                                       C G
Mit halb so wenig kaum                                                     G am
Doch nach dem Desaster                                                   E / E7
Hielt man fest im Blick                                                      E7 / am
Hitlers Kraft durch Freude Traum                                  dm am
Die Auto Politik                                                                   E am

Refrain:
Volk ohne Raum am                                                           E
Muß ganz viel Auto fahr’n                                                 E am
Zerstört Wald und Baum                                                   C G
Für die Autobahn                                                                G C
Eins zu kapieren                                                                  E / E7
Ist nun mal nicht schwer                                                   E7 am
Weit’re Autostraßen                                                           dm am
Machen mehr Autoverkehr                                               E am

Im Grunde wird getan
Was Hitler einst versprach
Kraft durch Freude Wagen
Für manche zwar ein Sarg
Freie Fahrt für freie Bürger
Das ist einfach famos
Der Gott, der Eisen wachsen ließ
Der schickte sie so los

Volk ohne Raum
kommt mi’m Käfer nicht mehr klar
Jetzt braucht es SUV
Kommt aus Amerika
Unbegrenzte Möglichkeiten
Das tut richtig weh
Sehr viel von den Dingern
Baut ja auch VW

Autofahr’n faschistisch
Weit nicht her geholt
Hat mir so’n PS Prolet
Doch Prügel angedroht
Sein Grundrecht auf’s Auto
Ja Mensch Du glaubst es kaum
Obwohl es das nicht gibt
Nimmt jede Menge Raum

Im Danneroder Wald
Da wird er grad zerstört
Der wunderschöne Raum
Der allen gehört
Für die Autobahn
Des Potentaten Traum
Wieder steht es da
Das Volk ohne Raum

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Wider die Realorealität

Ich komm zu spät zur Lohnarbeit
Doch heute zählt der Mut
Der ewig dort im Danni bleibt
Egal, was sich da tut

Refrain:

Realutopie
kapier’n Realos nie
Biedern sich an
Wo Mensch schwarz sehen kann

Platz für weitere Strophen

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Ihre Macht ist Ohnmacht

Es ist schon schwer zu fassen
Dieses Scheißgefühl
Das Dich innen angreift
Und so wird es zu viel
Doch ihre Macht ist Ohnmacht
Und die soll Deine sein
Das ist was sie froh macht
Fall bitte nicht drauf rein!

Refrain:

Denn es ist nicht Dein Versagen
Versagen tun die Herrn
Die sind zu beklagen
Und wir sagen’s ihnen gern

Stolz geschwellt Karriere
Wohlmöglich promoviert
Zerstörr’n sie diese Erde
Was sie nicht interessiert
Ist Ausgleich und Verteilung
Was schrecklich wichtig ist
Und wer das nicht kapiert
Ist eigentlich Faschist

Refrain

Verteilungskampf, Verschwendung
Durch Patriarchenhand
Findet dann Verwendung
Im Kampf um’s Vaterland
Dass auf Mutter Erde
Ein jedes solches liegt
Auf das Verblendung werde
Die Erde totgekriegt

Refrain

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Kein schönes Land

Kein schönes Land in uns’rer Zeit
Hält hier Herr Laschet uns bereit
Die schönen Linden
Läßt er verschwinden
Mit Leidentscheid

Liebt Ihr die Heimat gebt gut acht
Was die Regierung mit euch macht
Ihr braucht nur warten
und seid verraten
Wenn’s Kohle macht

Da zählt nur eins und ganz fatal
Grün, schwarz, rot – gibt keine Wahl
So wie im Merzen, ganz ohne Herzen
S’regiert Kapital

Anmerkung zur Abholzung der Lindenallee am Tagebau Garzweiler, eine weitere Schikane gegen die dort ansässigen Bürger.

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Die Feindlichkeit

Woher kommt es Feindliches zu empfinden und Feind zu sein?

Durch die urprüngliche Rauheit der Natur.

Es ist genug für alle da, aber die Feindlichkeit bleibt, die Bedrohung. Im Gegenteil in der Sattheit scheint es notwendig die Bedrohung aufzubauen, das nenne ich z.B. Neoliberalismus. Es wird nicht verteilt oder gesättigt, es wird verfeindet.

Die wahren Meister sind die, die Freunde in Feinden sehen. Die heißen dann “Geschäftspartner”.

So ist eine geschaffene Welt, die mir nicht von einem Schöpfer erschaffen scheint.

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Danni leibt

1.

Ein wunderschöner Lichtblick
Wenn Licht durch Dickicht bricht
Und dafür einfach wichtig
Dass es Dickicht gibt
Dagegen steht so nichtig
1000 Jahre Wahn
Von Kraft durch Motorfreude
Der deutschen Autobahn

Refrain:
Danni bleibt
Wenn Danni leibt
Ist so passiert
War tief berührt
Schaut Ihn Euch an
Noch nicht zu spät
Für Solidarität
Bis Danni dann

Den Tripod hochgezogen
Dazu Akkordeon
Und jetzt mal ungelogen
Sahst Du so ẁas schon?
Die Menschen schützen Bäume
Sie kennen keinen Stolz
Ihre Utopie schlägt Träume
Von jedem Kopf aus Holz (statt gegen jeden Kopf aus Holz)

Refrain

Hier passt so gut zusammen
Mensch und die Natur
Wo and’re schlimm verkommen
Hier ist es ziemlich pur
Der Ast auf dem wir sitzen
Ja, Mensch, Du glaubst es kaum
Kann uns nur weiter nützen
Bleibt er an seinem Baum

Refrain

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Borderline

Sind nur noch ein paar Meter zur hessischen Grenze, fußnah, und in meine 70ziger Jahre sozialisiertes Hirn, denkt immer noch an Grenzstruppen, Grenzsperrgebiet und die all die Realitäten und Anschauungen, die damals alles beherrschten….und ich bekomme es nicht gebacken: Was ist das Faszinierende, heute noch, durch Ostdeutschland zu fahren, die Emotionen, die aufkommen, in den weitläufigeren Städten, in den unplanierten Dörfen? Und wie hört es auf, und dazu brauche ich nicht den Begriff oder das Gefühl der Nation, Menschen und ihren Lebensraum zu einem Objekt meiner Erlebnislust zu machen.

1937 sei das Kanutenheim hier an der Werra eingeweiht worden, der alte gebeugte, freundliche mit wasserblauen, klaren Augen sehende Platzwart, gibt mir noch ein wenig Geschichtsuntericht: General Patton kam 45 hier durch dieses Nadelöhr und weil sich wohl der Volkssturm oder andere Restrecken besonders eifrig in der Heimatverteidigung gezeigt haben, wurden 80 Prozent des Dorfes zerstört.

Mein Kollege meint gerade, dass die Amies doch ein wenig mehr “Kraut-Funding” hätten machen sollen, dann wäre alles besser geworden. ………..

So verläuft die gesamte Tour. Alles wird Keim der Platitüde ersäuft, der Kumpel läuft gerade zur Werra, mit ein wenig Glück ersäuft er da.

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Don und Sancho

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Die Neue RWE

 

Die neue RWE

1.
RWE angeblich Neu G E
Bleibt sich ihrer Kohle treu E A
Ist das Junkie Gier Problem A D
Morgen Schluss, das wird schon gehn D7G

Refrain:

Sie ist N i C H T erneuerbar
Sie ist N I C H T erneuerbar
Was für den Steuerzahler teuer war
Und sowieso nie geheuer war
Sie ist N i C H T erneuerbar

2.
Erneuern heißt das Alte verlassen
Ineffizient, Verpulvern, Verprassen
Der Leichtigkeit den Blick zu schenken
“Smart” anstatt “Think Big” zu denken

Refrain:

3.
Sie kann nur groß und mächtig allein
Plump halt wie ein Bagger sein
Das läßt nichts wachsen, bleiben stehn
So darf das halt nicht weiter geh’n

Refrain:

4.
Bei RWE ist keiner schuld
Juristischer Personenkult
So hilft bei diesem Gold’nen Kalb
Zerschlagen nur, das mehr als halb

Refrain:

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Eigentum vernichtet?

1)
Der Asphalt gebrochen, dabei steht Polizei GDCG
Und tut so, als ob, es ihre Aufgabe sei CGAmD
Verbrechen zu bewachen, denn hier wird zerstört GDCG
Die gemeinsame Sache, die allen gehört CGAmD

Refrain:
Der Schaufelradbagger, wie gepeitscht frisst das Land GDGEm
Den fruchtbaren Acker, ohne Sinn und Verstand GDGC
Jetzt, da der Himmel mit Regen geizt GDGC
Wird hier das Klima weiter angeheizt GCDG

2)
Die El Zwei Sieben Sieben, die die Dörfer verbindet
Wird grad’ vernichtet, doch niemals verschwindet
Die rote Linie, jetzt verbindet die
Mit den Menschen die hier bleiben, mit mehr als Sympathie

Refrain

3)
Sie lieben ihr Eigen und setzen es ein
Um den Mächtigen zu zeigen, so darf’s nicht sein
Eigentum verpflichtet, Grundgesetz klar
Gegen Klimawahnsinn, sie machen es wahr

Refrain

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