Frühstückskippe

So gesehen beim Verlassen einer Hotelanlage in Malle. Da wünscht man sich doch, dass wieder drinnen geraucht werden darf.

P_20150313_012359_1_1

Veröffentlicht unter Reisen | Schreib einen Kommentar

BILD Lokalseite Mallorca

L1020233L1020239P_20150305_140740_2L1020234L1020272

Veröffentlicht unter Reisen | Schreib einen Kommentar

Dracheninsel

4.3.15 Morgens im Hotel Port d’Andratx

Still ist es im gesamten Hotelkomplex. Wolken hängen in den ca. 200 Metern vom Meer erhabenen Hügeln, um kurz vor 8 ist der Ort noch nicht erwacht.

Bin ich wirklich objektiv mit meinen Beschreibungen? Objektivität halte ich für Blödsinn, 70ziger Jahre Geschwafel, Gerede aus einer Zeit, als man noch an Gerechtigkeit, eine bessere Welt und so etwas glaubte. Wer ist man? Glaubt man noch? Mit Sicherheit glauben heute noch weniger!?
„Ich glaub nicht an den lieben Gott und nicht an Che Guevara, ich glaube an die Deutsche Bank, denn die zahlt aus in bar…..Liebling lass und tanzen….“ „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“
Weiß gar nicht, wann Westerhagen den Song plazierte, kann nicht nachgucken, hab hier kein Internet.
Ich bin nicht objektiv, wertfrei oder so, aber wie kann man im Zusammenhang von Glauben von der Deutschen Bank reden, war das reine Ironie?
Etliche Yachten liegen unten am Hafen, die z.Zt. üblichen unterdimensionierten LKW’s, die SUV genannt werden stehen an den Strassenrändern, überall spiegelt sich ein Glaube der Käuflichkeit, der nur von einer natürlichen, nicht kulturabhängigen Komponente abhängig zu sein scheint, einem milden Klima.
Das milde Klima, das man auch wenn es zu heiß wird, lieber mag als das sonst oft zu kalte, schafft es aber nicht, das notwendige Geld zu gebären, um all diesen Kram kaufen zu können, das findet immer da statt, wo es im Winter kalt und nass ist. Deshalb stapfen so viele auch sehr vermögende gebräunte Bleichgesichter hier herum.
Keine Ahnung warum in der Antike z.B. die Hochkulturen eher in den wärmeren Regionen verbreitet waren…..vielleicht, weil die Industriekultur oder die postindustrielle gar keine Hochkultur ist?

Gestern haben wir in der Nähe von Sant Elm die Ruine eines Tappistenklosters, „La Trappa“ besucht. Die Trappisten sind in der katholischen Klosterlandschaft so etwas wie die Navy Seals in den US amerikanischen Streitkräften, die ganz harten, schweigen viel, essen kein Fleisch usw.
Von 1810 bis 1824 waren sie dort gewesen. Wie bei den Cisterziensern im Hochmittelalter gehört es bei den Trappisten dazu, möglichst unwirtliche Landschaften zu kultivieren. So sahen die Terassen auch noch aus, die mühevoll von einer Umweltorganisation wiederhergestellt und bewirtschaftet werden, karg und unwirtlich. Die GBO, die hiesige Umweltorganisation hatte das Areal gekauft um es vor Grundstücksspekualtion bzw. Bebauung zu schützen.
Ich weiß nicht genau, warum die Trappisten hier waren und auch nicht warum nur 14 Jahre lang. Gleichwohl scheint der Tourismus die unwirtlichen Räume hier einfacher erobern zu können, als die genügsamen Trappisten.

Cut

Im Laufe des Tages, jetzt wieder in Sant Elm, waren wir auf der Dracheninsel, „Sa Dragonera“, die so heißt, weil sie wie ein im Wasser liegender Drache aussieht. Seltene Vögel soll es dort geben, sind dort aber nur massenweise Möwen begenet, „wie auf einer Müllhalde“ meinte ich aber wirklich augenzwinkernd, den Miesepeter karrikierend. Die seltenen Vögel, wie z.B. der Elionorenfalke sind scheu und es war nicht genug Zeit sich auf die Lauer zu legen, das Boot mußte wieder viel früher zurück als geplant, weil die See schon bei der frühen Rückfahrt sehr bewegt war.
Ich höre ja immer wieder, dass ich das Schreiben bleiben lassen soll, statt dessen mehr Fotos hoch zuladen habe; die Technik stellt sich quer. Vielleicht später. Jedoch denke ich, dass die Bilder durch ein Objektiv miterzeugt noch weniger objektiv sind als meine subjektiven Schreibereien.

Veröffentlicht unter Reisen | Schreib einen Kommentar

Sant Elm

Sant Elm 3.2.14

Schöner zugebauter Küstenstreifen hier am Rande eines Naturschutzgebietes. weiß nicht genau, ob es der Rand ist, frage mich wie geschützt das Meer ist, das leise durch die babylonische Sprachverwirrung deutscher Dialekte schwappt, die bei hausgemachten „Kuchen und Kaffee“ gesprochen werden.
Ist wirklich so: Man spricht Deutsch, nix neues, klar, aber immer wieder befremdlich. Ich mag dafür nicht wegfahren; für mich ist es wunderbar nach 100 km durch die Eifel mit dem Fahrrad irgendwo in der Wallonie in einer anderen Welt zu sein.
Hierhin sind es mehrere 1000, anders als in der Heimat ist aber nur die Aussentemperatur und die Landschaftf. Deshalb fährt man aber hierhin: Anders zu denken, andere Sprachen zu hören und zu verstehen zu versuchen, andere Kultur zu erleben, allein zu sein darin, damit zu recht zu kommen, ist hinderlich für die Erholung, bedeutet wohlmöglich Stress.
Einen Fusswanderer hatte ich gestern getroffen hier im Ort, er hatte sein Zelt dabei, wollte es irgendwo aufbauen. Für uns gab es keine Unterkunft, obgleich hier alles wie erwähnt zugebaut ist, machen die Hotels erst einen Monat später auf. Wir hatten die schweren Rucksäcke umsonst über den Berg hierüber geschleppt, fuhren abends wieder zurück nach Port d´ Andratx mit dem Bus, auch da war nur ein Hotel geöffnet, war lustig, ich mag es, wenn es mühevoll wird, wenn das Kind knüttert in einem, „menno, wie weit müssen wir denn noch laufen“, denn so war es bis wir das einzig geöffnete Hotel am Ort erreicht hatten.
Ein Kind machte mir heute morgen auch am Frühstücksbuffet Spass; der Junge mit Harry Potter Brille hatte seinen Teller hoch, nur mit gebratenem Speck beladen. Die Landschaft ist steil und die Temperaturen sind mild, schon zu heiß, wenn es bergauf geht. Auch auf den Wanderwegen trifft man die Landsleute.

Aus der Entspannung gibt es nix spannendes zu berichten.

Veröffentlicht unter Reisen | Schreib einen Kommentar

Auf die Palme

L1020181

L1020183

L1020190L1020182

Veröffentlicht unter Allgemein | Schreib einen Kommentar

Velle, Nolle, Malle

6314

UrlaubsZorn

Ein herrlich mürrisches Gefühl: Urlaubszorn.
Ich kann mir nicht vorstellen, mir frei zu nehmen, um auf eine Insel zu fahren, nein, zu fliegen, wo sie „alle“ hinfliegen. Mit „alle“ meine ich alle. Mallorca dient nämlich nicht nur den Ballermanntouristen zum Befriedigen ihrer Träume, sondern auch den Radfahrern, Wanderern…mehr weiß ich noch nicht, sich „wohlverdiente“ oder einfach nur „hedonistische“ Ruhe bzw. Aufregung zu verschaffen.

Ich fahr hin, weil die Freundin hin will und in diesem Jahr ist sie die Bestimmerin.

So ein abstrahierter Zorn, woher? In erster Linie ist es wohl, dass ich etwas tue, was ich aus eigenem Antrieb nie tun würde. Also ist der Zorn vielleicht doch eher Ekel, Neid, Eifersucht, weil ich mir mit keinem eine solch „schöne“ Insel teilen möchte? Hochmut, weil ich es ziemlich phantasielos finde, dahin und genau so, mich dahin zu bewegen, wie die große Meute?

Mein Vater goutierte den Massentourismus im Ruhrpottslang, der in einem dicht besiedelsten Territorien der Welt überhaupt gesprochen wird:
„Is doch gut. Dann hat man überall daa, wo die nich sint, saine Ruhe!“

Es ist ein Experiment der Freiheit: Entschieden tue ich etwas, das ich selber nicht tun würde. Ich besitze die Freiheit, nicht irgendwelche dämlichen Kompromisse eingehen zu müssen, etwas teilweise zu wollen. So will ich einfach etwas, das ich nicht mag. Das tue ich auch nicht „jemanden zur Liebe“ sondern aus der Erkenntnis heraus, dass jegliche Ziele und Planereien aus wertenden Träumereien entstehen, gleich ob aus meinen negativen oder den positiven von anderen.

Von Mallorca bin ich von vornherein ent-täuscht. Aber es kann auch schlimmer werden, auch besser…….ich werde davon vollkommen wertfrei und Menschen-wertschätzend, berichten.
„Wertschätzend“, warum wird ein solches Wort eigentlich nicht einmal zum Unwort des Jahres gewählt? Ich habe das öfter aus den Mündern von Personalern und Verkaufspsychologen gehört; kann mir doch keiner erzählen, dass das dann nix mit Euro oder so zu tun hat.

Veröffentlicht unter Reisen | Schreib einen Kommentar

Kuchenschwere

10173763_366797236862501_5930062722743437975_n

Veröffentlicht unter Gedichte | Schreib einen Kommentar

Kaffeefahrt

Kreuzungsstuhl
Gibt sie ja zu Hauf diese Karnevalsflüchtlinge, aber ich habe keine gesehen. Wälder und Wege waren leer, in den Orten der Nordeifel liefen hier und da mal ein paar Kostümierte in Häuser und Kneipen.
AufstiegSchnee
Ansonsten gab es einen wunderbar sonendurchfluteten Tag, mit wärmender Stille auf steilen Strassen hoch zum „Weissen Stein“. Zirka vier mal im Jahr mach ich meine „Kaffeefahrt“ knapp 100 km nach Losheim an der belgischen Grenze, stopf mir die Packtaschen mit kaffeesteuerfreiem belgischen Kaffee voll und fahr eben so viele km wieder zurück.

Wird ja viel darüber geredet, wann Wiederholungen zwanghaft sind und wann meditativ…..Nein, wird viel darüber geredet? Wann bin ich bei der Sache, wenn ich soviele km Fahrrad fahre? Was ist überhaupt die „Sache“ beim Radfahren, „The matter of cycling“? Beim Runterfahren von der Eifel, als alles mögliche anfing ein wenig weh zu tun, kam etwas mehr als ein Gedanke. „Wie muß es sich jetzt anfühlen. Kann ich fühlen, welche Einstellung des Fahrrads die richtige für mich ist?“

Diese Sehnsucht zu spüren, sich „gut“ zu fühlen vielleicht besser sich richtig, passend, wohl, mit dem „was ich brauche und was ist nicht brauche“ zu fühlen, das ist wohl der Anfang vom „bei der Sache sein“.
EifelUntergang

Veröffentlicht unter Reisen | Schreib einen Kommentar

Durchgreifender Erfolg

Suche nach durchgreifendem Endwort

Schlußstrich unter der Lösung

Eingehauchter Blödsinn

Toten Schlaf zu wünschen

Veröffentlicht unter Gedichte | Schreib einen Kommentar

Du sollst dir kein Bildnis machen

 

P_20150113_143709

Ich will auch Charlie sein.

Jpeg

Auf facebook habe ich eine Selbsthilfegruppe für facebook-Abhängige gesucht. Mich hatte keiner kommentiert noch geliked.

Screenshot_2015-01-15-08-44-27_1_1

Ich denke Schäuble sollte Doppelnullagent werden.

Veröffentlicht unter Allgemein | Schreib einen Kommentar