Encounter

hofgarten


Gestern in der Stadt gewesen. Kamera dabei, Skizzenbuch dabei, ein Reclam Heft.
Ein Blick über die Hofgartenwiese, dabei leicht die Ausgeschlossenheit gespürt.
Menschen sammeln sich in dem Grün, das die Stadt zu bieten hat, gehen auf ihm zu Boden und empfinden Gelassenheit und Erholung.
Wirklich? Weiß ich nicht, aber die große Wiese ist voll mit ruhigen Menschen, es sei denn sie spielen Fußball oder Frisbey, es sei denn sie spielen überhaupt, aber das Spielen strahlt auch viel Schönheit und Ruhe ab, verglichen mit dem Autoverkehr auf der benachbarten Adenauerallee oder der Konsumtriebigkeit in der Innenstadt.

Ausgeschlossen fühl ich mich, weil es bei mir nicht funktioniert. Ich komme mir eher, wie ein Spanner vor, es paßt nicht für mich, mich auf die Wiese zu legen und einfach nur irgendwie da zu sein. Ich würde gucken und fokussieren, hätte immer wieder das Bild der vermeintlichen Harmonie der anderen vor Augen und mein „nicht dazu gehören“ im Gefühl.

Im Cafe lese ich, immer noch in der Stadt, im Reclam Heft, Martin Buber; Ich und Du.
„Das was zwischen allem sein kann wird so wenig gesehen“, ist für mich an dem Tag die Essenz der Lektüre, des Buches, das oft zitiert, aber verdammt schwer zu verstehen und von mir immer wieder kreuz und quer gelesen wird.

Keine Begegnung gehabt, an diesem Sonntagnachmittag in der Stadt, kein Du zum Du, vielleicht aber mehr davon verstanden, erspürt.

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ehrlich

mach Schluss, mit diesen Dingen
die lauthals da und angestoßen
gar nicht klingen

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Ein Gott weiß, was man nicht glaubt

….und da ich ohne Glauben an einen wie auch immer personifizierten Gott lebe, ich auch keine Gedanken an ein Nachleben, nach dem Tode habe, mir es nicht mal wünsche, weiß ich, dass, dass diese Frist, die uns gegeben ist, diejenige ist, für die wir verantwortlich sind, mit der man was machen kann, mit all den Widersprüchen und Beschwernissen und Hindernissen, die dazu gehören. Das ist mir, weiß Gott genug, weiß Gott genug….

Günter Grass in Zur Erinnerung an Günter Grass – Ein deutsches Leben (Kurz-Doku)
Ausstrahlung: ZDF, 13.04.2015

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schwierige dinge

Gutes Tun
Böses lassen
Utes Huhn
Moses Massen

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ich

Ich hätte mich heut fast gebettet
Ganz ohne diese Welt gerettet
Als wenn ich’s könnte, wie fatal
So schmeckt mein Abend immer schal

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Verhaltener Trotz

Trost

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Autozuviel

automobil
zu viel
von diesen Autisten
wenn sie wüssten
dass sie selbst im Selbst
gefangen
auf den Pisten

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Kotzrock

Den Kotzbrocken rocken?
Rock’im Baby!
Not even maybe

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der Tag

Das Fahrrad
Die Lust
die Luft in die Reifen
Die Fahrt auf’s Land
Im Gegenwind
Die Sonne
Der See
Das Wasser

Baden verboten

Trotzdem, seit Langem
Wasser trägt mich
Umgibt mich

Keinen Gedanken

Dann Hunger
Döner, Pommes, Bier

Der Tag bis jetzt
Schön

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200 Jahre Individualverkehr

Dräuend der Mensch sucht Harmonie

Dräuend der Mensch sucht Harmonie

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