Ausklang

Rhein bei Bonn


Bier, Kaffee, Kuchen Rhein. Ein Pavillon schön gekachelt, am Rhein vielleicht aus den 60zigern, vor mir ein Fahrrad fahrender Herrenclub, der lange Eugen in der Ferne, der Posttower und das Siebengebirge im Hintergrund. Regen über’m Siebengebirge.
Die Herren schauen einem Kreuzfahrteschiff beim Anlegen zu…Schiffe machen die Zeit langsam.

Wieviel Demut, aber auch wieviel Ruhe ist dahin gegangen, seit dem die großen Entfernungungen nicht mehr von Schiffen, sondern von Flugzeugen überbrückt werden?

Zeit haben? Diese Ruhe da vor mir in dem radelnden Rentnerclub!

Das Kreuzfahrtschiff heißt „Swiss Crown“….absurd, o d e rrrrr! Die Schweizer sind doch die, die schon jahrelang die Krone ablehnen. Diese Berghonks haben noch weniger eine Krone als wir, die wir nächstes Jahr schon 100 Jahre auf ein gekröntes Staatsoberhaupt verzichten müssen.
Immer hinkt alles allem hinterher. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, als man schon ganz vernünftig sein konnte, gabs einen Monarchen, der den Krieg erklären konnte und eine SPD, die dem zu gestimmt hat.
Na ja und jetzt gibt’s mich und die anderen erwachsenen, vernünftigen.

Und den Regen:

schweizer Krone im Regen

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ein Held

Held


wer hat eigentlich Wien im 2. Weltkrieg erobert? Wie Berlin, die Sowjets?
Mich überkommt immer Ehrfurcht vor den alliierten Soldaten des 2. Weltkriegs. Nicht vor den Machthabern und Anführern, nein, vor den Soldaten.
Was wäre ohne die gewesen? Hitler solang wie Salazar oder Franco?
Und dann braucht man totzdem keine Loyalität weder gegenüber dem „Russen“ noch dem „Amerikaner“. Aber auch erst recht nicht gegenüber den Deutschen oder Deutschland. Was für eine Freiheit! Wann ist sie hin?
Wie wird man ein Held? Wie kämpft man für eine gerechte Sache?
Damit muss man sich gar nicht auseinander setzen, nö!

War eben noch in der Albertina. Der Feldhase von Dürer…..die haben den irgendwo in die kitschigen, barocken „Prunkräume“ gehängt. Passt wie Faust auf’s Auge. Jede Menge wichtigen Kram haben die da, lohnt aich schon…
aber hat auch so etwas museales, wie soll auch nicht, ist ein Museum.

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Ein Bunker am Ende der Strasse

Weiß nicht, ob man es ausreichend sehen kann; der stuckverzierte Strassenzug fährt direkt gegen eine WW2 Bunker

Betonende

Ich habe Mühe mich in Wien so richtig wohl zu fühlen. Gestern auf dem Weg zum Campingplatz kam ich durch die Hochhausbauten von Meidling. Sah nicht verwahrlost aus, aber schön auch nicht. Viele Häuser sind von der Stadt gebaut, steht dann immer dran, kommunaler, sozialer Wohnungsbau. Gut, aber nicht schön. In der gesamten Fläche ist die Stadt eher hässlich als schön.
Aber jetzt gerade hat mir ein Türke zum Nachtisch einen Tee spendiert; drüben sitzen 6 unverschleierte türkische Frauen und haben Spass. Urban, offen, vielfältig. Die Frauen könnten auch verschleiert sein, oder ein Kopftuch haben, solange ich keinen langen Bart tragen muss. Habe ich mal probiert, sieht scheisse aus.

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Fahrrad frisst Auto

fahr mit rad


War mir neu das Zeichen auf dem Aufkleber der wiener Critical Mass Bewegung.
Ist das nicht eine wahnsinnige Aggressivität, die hier dem autofahrenden Menschen entgegengebracht wird? Sein Auto soll aufgefressen werden?!
Viele werden es so empfinden und eben las ich bezüglich der konservativen oder soll ich besser sagen „rechten“ Scharfmache bezüglich Hamburg, Linksradikalität sei genau so wenig zu tollerieren wie Rechtsradikalität „wir trauern um die umgebrachten Autos“ als zynischen Kommentar dazu.

Bin ja jetzt wieder ein gutes Stück durch Europa gefahren und was mich wirklich ärgert ist, dass oft dem Radfahrer die Mobilität auf der kürzsten Strecke einfach weggenommen ist. Viele Wege werden von Autos dermaßen befahren, so dass man mit dem Rad oder auch zu Fuß riesige Umwege machen muß. Das ist ein wenig so, als wenn die Luft zum Atmen genommen wird.

Wenn ich mich hier auf dem Campingplatz umschaue, sind die meisten auch mit einem KFZ hier. Gerade der Campingwagen stellt die Freiheit der mobilen Immobilie dar. Man fährt seinen Hausrat einfach durch die Gegend, die Energie ist günstig genug dafür. Man fährt in ein anderes Land hat aber ganz viel dabei, um sich nicht zu sehr mit dem anderen Land auseinander setzen zu müssen.

Die Freiheit des KFZ und die Kraft, die wahnsinnig entfremdete Kraft, deren ein mehr oder weniger dazu befähigter Mensch eigen wird, gegen die ein schneidiger Husarenoffizier auf einem Pferd etwas total geerdetes, naturverbundenes ist, dieser Kraft wird fast nie Rechnung getragen.

Von der Qualität, diese zigtausenden Explosionen, die ständig in den Verbrennungsmotoren der Welt stattfinden und von Menschen dirigiert werden……hat das schon einmal jemand ausgerechnet? Wieviel Explosivkraft ist das, wenn grad mal Verkehr ist auf der Welt? Wieviel Bomben mit welcher Sprengkraft?

Gestern habe ich die Fiakerpferde in der wiener Innenstadt gesehen. Es hatte geregnet und die Gäule standen bemitleidenswert, fast reglos, unter ihren Decken, festgezäumt, auf dem Asphalt. Klapper, Klapper…..wiehrr. Tierliebhaber sind bestimmt froh, dass die Pferde nicht mehr wirklich soetwas machen müssen. Vor zig Jahren las ich auch einmal, dass es gut ist, dass die Pferde nicht mehr in den Krieg müssen und die Panzerfahrer, traditionsgemäß irgendwo auf ihrer Uniform ein Pferd als Wappen tragen.
Statt dessen läßt man jetzt….ja, wie Explosivkraft ist das, die täglich, stündlich etc. in den Städten oder auf dem Land mit den KFZ vor sich hin ballert?
Mit dem Fahrrad ist es anders. Man muß noch nicht einmal ein Pferd quälen. Fahrradfahren ist höchstwahrscheinlich sogar total vegan.
Also Ihr veganen tierlieben Mädchen, zum Reitstall oder zum Yoga nicht mehr mit dem Auto.
Die tiefergelegten,muskelbepackten BMW oder Audi Männer, von denen echt viel auch durch Wien fahren, wollen mein Gejammer eh nicht hören; da gibt’s höchstens ein paar auf die Fresse.

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Einbahn


„Des is a Ainbaaaan, ach für Sie.“ …und das auch noch im ersten Bezirk.
Direkt unterhalb der Polizei in der wiener Innenstadt, war ich gegen eine total unbefahrene Einbahnstraße geradelt und ein Polizist brüllte aus dem Fenster aus der zweiten Etage. Ich war mir dessen wirklich nicht bewusst und entschuldigte mich vielmals. Recht ist Recht und wenn Polizisten darauf achten, zolle ich ihnen den notwendigen Respekt. Soviel Preussentum war der aber auch nicht gewöhnt, fühlte sich verarscht und zog sich hinter sein Fenster zurück.

Rechtstaatlichkeit ist so eine der wichtigsten und schwierigsten Dinge, die es gibt. Wenn man sich z.B. wie dieses blondierte, egomane,möchtegerndiktator Riesenbaby in USA durch Rechtstaatlichkeit einigermaßen in Schach gehalten werden kann, ist das faszinierend, sieht man aber einen schikanierten Freak, der die xte Personenkontrolle über sich ergehen lassen muss, weil die Polizei nun einmal dazu das Recht hat, dann ärgert mich das gewaltig…….

und es gibt sogar eine Verpflichtung sich gegen das Recht aufzulehnen: Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.

Auch hier wird von „Hamburg“ geredet. Sitze am Prater und ein glücklicher Grossvater posiert mit seinem Enkel, Guzzi, Guzzi…..“aber Du könnst scho amal dei Mutter aanrufen“ Sagt er zur Enkelsmutter „Nain“ „Hast des von Hamburg ghört?“

Das schlimmste an solchen Kravallen ist eigentlich, dass man nachher meint, Linksradikalität sei ein Problem unserer Zeit. Es gibt viel zu wenig Linksradikale, nur zuviel gewaltbereite Menschen.

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Wien

Wien Camping Süd. Klang gut, auf dem Navigationsgerät, denn ich kam aus dem Süden, und es war nicht mehr weit. Noch ein gutes Stück hinter Schönbrunn, 10 km von der Innenstadt entfernt. Ist aber auch schön. Das Zelt steht zwischen lauter alten Bäumen, gestern abend lag ich nach dem Essen in der Wiese auf dem Rücken und die kreisenden Mauersegler schläferten mich ein. In Sopron war ich erst um 2 Uhr nachts angekommen, viel Schlaf war zu kompensieren und die Fahrt vorm Burgenland herauf nach Wien, in der prallen Sonne und bei Gegenwind hatte ich mir viel gemütlicher vorgestellt, selbst heute sind die Beine alles andere als geschmeidig.

Wieder bin ich in einer Großstadt, aber einer fahrradfreundlichen, fahre mit dem Rad durch das Wiental von Schönbrunn ins Centrum über einen gut ausgebauten Radweg, quasi jetzt gerade.
In Budapest hatte ich, recht unglücklich, von diesem „Gejagdsein“ geschrieben. Ich glaube es wird jetzt auch wieder unglücklich, nicht weil ich „gejagd“ wäre, sondern, weil ich es nicht formulieren kann.

Bin zum Schauen hier. Könnte ich zu Hause auch! Ja, aber hier ist es anders. Das Andere macht glücklich, weil es von einem Gefangensein im Alltag ablenkt. Wenn hier so viel anders ist, laß es mich sehen! Also laufe ich viel herum, um möglichstviel mit zukriegen. Dann bin ich gehetzt.

Sonnabend am Vormittag Wien

Oder es gibt Plätze zum einnehmen, wie beim Angeln und Jagen. Man wartet einfach. Das versuche ich gerade in einem Cafe am Wientalradweg. Aber ich schreibe und die Menschen im Cafe zu beobachten ist eher eine peinliche Angelegenheit.

Ich wüßte gerne, wie Sempe seine Cafehausszenen gezeichnet hat.

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Sopron

Jetzt bin ich an der ungarisch-östereichischen Grenze. Wollte gar nicht jetzt schon hier sein.
Aber nachdem ich die Berge westlich von Budapest erfolgreich absolviert hatte, kam irgendwann eine relativ flache und wenig befahrene Gegend.

Die Sonne will in Sonneblumen versinken


Dann kam die Abendstunde dazu und da ist Radfahren oft am schönsten. Dann kamen keine Unterkünfte mehr und dann waren sie alle zu. Erst in Sopron war ein Hotel mit Nachtportier. 240 km. Mit der Autobahn ist es weniger, aber genau da, wo die Autobahn hergeht, muß man mit dem Fahrrad viel ZickZack fahren.
Und wie macht ein Mensch das: Selektiv wahrnehmen. Neme die Fahrt durch die Sonnenblumenfelder, in der Abendstunde und deshalb war die Tour gestern geil.

Am Abend zu vor hatte ich auch noch die Unterhaltung mit einem echten Ungarn. Kurz vor der Unterkunft in Buda am Rosenhügel, schaute ich nachts in ein Souteraingeschäft, an dem „Galerie“ stand. Guckte kurz rein, sah, drei Männer an einer Theke stehen, wurde direkt aufgefordert einzutreten.

Doch, doch wäre ne Galerie. Hingen einige Bilder in einem rotstichigen, Malkurskubismus herum.

Einer von den dreien sprach ziemlich gut Englisch, entpuppte sich als LebeBusinessMann, der in jeder europäischen Großstadt eine Freundin habe und jetzt quasi nicht mehr viel geschäftlich, sondern eher zum Spass reisen würde.

Also haben wir uns nicht über Politik, sondern das Leben im allgemeinen und besonderen unterhalten.

Interessant war: Auf ungarisch kann man wohl das essentielle direkt am Anfang eines Satzes sagen, in Deutsch, Schwedisch und Englisch, käme das immer zum Schluss; deshalb fühlten sich die Leute immer unterbrochen und unverstanden….vielleicht habe ich auch nicht richtig kapiert, was er meinte. Ich erzählte ihm, dass Ungarn, z.B. , wenn sie Deutsch reden so ausgezeichnet akzentuieren. Deshalb kommentiert ja auch Bela Reti den Deutschen Fussball, meinte er.

Nun und warum er überall in Europa, in Schweden hat er sogar zwei Töchter, Freundinnen habe. Es ist so wie Du mit Deinem Fahrrad: Man(n) muß fliehen können.
Nach Prag fährt er am liebsten im Spätherbst, wegen der unglaublich melancholischen Stimmung, die dann dort herrscht.
So ging das immer weiter und wir standen an der Theke und ein „Unikum“, ein kuk Jägermeister, nach dem anderen mußte gekippt werden, Wasser gab es zum Schnaps, plötzlich lag Paprika, Wurst, Brot und allerhand anderes auf der Theke.

Paprika darf nicht fehlen


Als ich gehen wollte, durfte ich nicht bezahlen.

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ne Stadt halt

hinterm Hotel ist ein riesiges Sportschwimmbecken, was man benutzen könnte, wird aber gerade renoviert


Finde es schwierig bei der Wanderung durch den Stadtdschungel, den richtigen Ausichtspunkt, quasi den Hochsitz zu finden, von dem aus ich wenigstens selber nicht mehr gejagd bin….zum Jagen habe ich obgleich es immer wieder passiv passiert, keine Lust, zum Beobachten schon.
Allein das richtige Restaurant zu finden, war nicht einfach. In Ungarn will ich ungarisch essen. Das ist eine echte Rarität in dieser Hauptstadt, wo der Kaffee fast nur noch auf amerikanisch angeboten wird.

mit Spitzendeckchen usw.


Aber jetzt habe ich etwas gefunden, irgendwo in Pest, also dem einen Teil von Budapest, irgendwo noch ziemlich drinnen, mit Spitzendecke usw.
Schon gestern am späten Nachmittag, Abend und in der Nacht, bin ich die Strassen entlang gelaufen, schwankte immer hin und her zwischen Begeisterung durch die Vielfalt und die globalisierte Einfältigkeit, die mittlerweile jede Großstadt auf der Welt bietet.

globalisierte Einfältigkeit spiegelt die Zeiten


MacDonald hat damit angefangen und die Städte aller Welt reissen sich darum, ihre Strassen unter den selben Lables zu vereinigen. „Alle Menschen werden Brüder“, warum nicht, wenn uns irgendwelche Marken, die jede Einkaufsstrasse prägen, wirklich vereinen könnten. Klappt aber nicht.

1988 war ich zum letzten und zum ersten Mal in Budapest. Erzähl Opa. War anders, damals. Aber Budapest war zu dieser Zeit die westlichste Stadt, die man im Ostblock finden konnte, womit natürlich nicht die Himmelsrichtung gemeint ist.

Alles Gejammer. Frage mich gerade , was das für eine Vielfalt ist, die mir hier auffällt. Es ist nicht die von Paris, London oder? Hier gibt es wenig Menschen deren Vorfahren aus Afrika oder Asien oder Lateinamerika kommen.
Eigentlich sind die Ungarn ja auch nur Immigranten, ein kriegerisches Nomadenvolk, das vor gut 1000 Jahren seßhaft geworden ist. Die hatten damals noch nicht einmal ein Wort für Strasse, das mußten sie sich von den Slawen ausleihen (ulitza = utca). Und jetzt sorgen sie mit einem großen Zaun, das hier, nach Europa keiner mehr hinkommen soll. Nicht, dass meine Landleute besser wären, aber wie kann man sich neuerdings an jedem Ortseingang die Ortsnamen in Runenschrift hinstellen? Da, da baue ich selber wieder irgendwelche Bilder von den Ungarn, aber wie geht’s ohne Kategorien. Vielleicht lösen sie sich ja auf, wenn man sie nur möglichst widersinnig benutzt, die Kategorien.

„Guten Tag“ = „Jo Napot“ konnte ich noch von dem Besuch 1988. Kösenem = Danke, fiel mir auf dem Campingplatz wieder ein. „Tilos“ = Verboten sieht man sehr oft……

Die Stadt macht aber nicht den Eindruck, die Hauptstadt von dem Land zu sein, das an seiner Südgrenze wieder einen eisernen Vorhang errichtet hat und die Fassaden sehen noch häufig so zerfallen wie in den 80ziger Jahren aus.

Eben, zu Begin dieses Textes, jetzt sitze ich schon wieder woanders, saßen ein paar Franzosen neben mir und sie fragten mich, ob ich auch aus Frankreich sei; dabei spreche ich nur gröbstes Pidgin-Französisch, vielleicht sollte es ein Kompliment sein. Aber mit einem Madgyaren/in bin ich noch nicht ins Gespräch gekommen.

So wandle ich isoliert durch eine fremde 1,5 Einwohner Stadt, lasse mich treiben, versuche da zu sein.

Die meißten Leute die hier rumlaufen sind so verdammt jung und die Frauen auch oft noch verdammt hübsch und verdammt spärlich bekleidet. Allein da käme ich mir zu sabernd vor und den Opa auf der Parkbank, mit dem ich mich über Politik unterhalten könnte, habe ich noch nicht gefunden. Muß ja auch nicht.

Schattige Ruh. So ein Hinterhof mit Grün drin, sein Leben würde mich interessieren. Aber da spaziert man nicht einfach rein.

Eine Fahrradkarte habe ich mir heute gekauft, Naviki, wirft keine ordentliche Wege für Ungarn aus, da scheine ich Pinoier zu sein. Mal sehen, was passiert, wenn ich meine Tracks hochgeladen habe.

Und eine Zugfahrkarte, Nachtzug, Liegewagen, mit Fahrradkarte für Sonntagabend ab Wien, habe ich mir besorgt. War eine ziemlich Klickerei für die Dame am Schalter, hat auch gefühlte 15 Minuten gedauert.

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Fussball

Fussball


als ich irgendwie rein nach Budapest radelte, begegnete mir das Puskas Denkmal und ich fragte mich, ob Helmut Rahn auch so ein schönes Denkmal hat…ein bischen recherchiert, gibt ein „Rahn-Denkmal“ in Essen

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Hunger

Tee


sitze noch nichts gepackt, am Fluss , habe nur Tee und Hunger. Lebensmittelläden sind weit weg.
Ist ja aber nicht wirklich Hunger. Verhungert bin ich noch lange nicht.
Aber schlechte Laune könnte ich haben.
Dafür ist es gut alleine zu fahren.
Aber, zu mehreren wäre ich schon aufgebrochen, um etwas zu essen zu besorgen.
Ungarisch klingt von einer großen, aus mehreren Familien bestehenden Campinggruppe herüber. Die Sprache klingt unglaublich genau,gar nicht genuschelt, aber auch gar nicht hart, gut akzentuiert, kultiviert, auf eine gute Weise unemotional.
Aber man sieht hier öfter Beschriftungen in Runenschrift. Frag mich ob so etwas Traditionspflege oder die Sehnsucht nach „der guten alten Zeit“ ist. Die geht ja wieder vermehrt um in der Welt.
Übermotorisiert mit einem SUV Fahrradfahrer in den Straßengraben fahren, das ist für mich gerade die Form des „neuen, alten Menschen“. Der SUV ist wirklich etwas sehr altes, traditionelles.
Da, ich hab’s geschafft: Rücksichtslose Autofahrer -dabei hat es gar nichts mit Rücksicht, in deren Fall es beim in den Graben geschubsten Radfahrer zu spät wäre, sondern Vorausschau zu tun- rücksichtslose Autofahrer sind Faschos.
Oder doch nur Kriminelle oder potenzielle Mörder? Irgendeine Form von Herrenmensch.

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