Wetzlar

hätte ich gar nicht gedacht; 12:30 bin ich erst losgefahren und jetzt in Wetzlar an der Lahn, 115 km.
Was gut klappt zwischendurch: Hör auf zu Grübeln! Und ein paar Züge lang spüre ich den Atem unter den Rippen.
Camping heute an der Lahn, vor mir sitzt eine Footballmannschaft im Restaurant, lauter mir unbekannte Fachbegriffe.

Wegweiser, wie alt?


in Altenkirchen gibt es Stände

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Keinen Bock

endlich habe ich alles gepackt, jetzt aber keine Lust los zu fahren.
Das „Feiern“, vor allem der Ethanolgenuss ist eine besondere Berg- und Talfahrt der Seele: Zuerst enthemmt man sie und später ist man durch die Enthemmung, bzw. die Nebnwirkung der Droge sediert.
Alles aus Angst vorm puren Dasein. Trotzdem muss ich heute morgen um 8 mich mit etwas Schlaf füllen; es ist egal wann es losgeht, bin frei, eigentlich gibt es nichts mehr zu tun.
Auch der Schlaf ist eine Füllung, eine volle Packung von was, nicht einfach Dasein, glaube ich

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The Day before Tomorow

Gemütlich halt

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Download, Upload und immer noch kein Aufbruch

Der Rechner lädt gerade die Karten für den Navigator runter.
Südosteuropa als Openstreetmap Karte wandert komplett in 15 Minuten auf meinen Rechner, dann auf das Navigationsgerät und Osteuropa ist auch noch dran. Östereich, Tschechien, gehört wohl dazu….
„Wohin fährst Du jetzt eigentlich?“ bin ich nach dem Essen, nach dem Job um 14 Uhr gefragt worden.
„Bitte drück mal hier drauf!“

Randomize


Der Zufallsgenerator warf die 8 aus. 8×15= Marschzahl 120. Die geht fast genau durch Timisoara, auf deutsch Temeswar, weiter bis zum schwarzen Meer nach Burgas in Bulgarien.

Jpeg


Aber soweit werde ich nicht fahren. Von da ist es, was die Luftlinie anbelangt auch nicht mehr weit bis nach Istanbul, das ist eins von meinen „Traumzielen“: Immer bis dahin wo Europa aufhört. In Sizilien und Portugal war ich schon mit dem Fahrrad.
Ich habe mir vorgenommen, ganz gemütlich zu verreisen, vielleicht wird also nicht einmal etwas aus Rumänien. Die Route sieht man hier.

Viel mehr gibt es noch nicht zu „künden“.

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Zwendel

Täglich benutze ich die Zufallszahlen App und gleite auf der Landkarte der Richtung nach, die sie bestimmt.

Heute waren es die Nr. 15, 2 und 6. Die 15 wäre Südwest, die Route bin schon zweimal nach Lissabon gefahren. 6 ist gerade nach Osten,bis nach Dresden kenne ich diese Route auch, die 6 führt nach Dänemark und Schweden, das fände ich interessant.
Mit dem Zufallsprinzip wollte ich das Grübeln und Träumen in Bezug auf die Reise abschaffen, das Gegenteil ist der Fall. Ich versuche ständig den Fall der Fälle im Voraus zu denken und ich zweifel jetzt schon, ob ich mich wirklich für den Zufall entscheide.

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Kundelin

Heute war es die No 9…..die Marschzahl 9×15= 135….generiert worden, also…beim Nachrechnen muß ich mich korrigieren. Die alte Krux, ich kann nicht richtig mathematisch denken: Norden ist nicht 1, sondern 24, die letzte Einzeichnung der fünfzehntel Marschzahlen war falsch, also…. wohin geht die zufällig generierte 9? Genau nach Südosten, 90 + die Hälfte von 90 = 45 sind 135….also Südosten und das hieße von Bonn aus weiterhin Zagreb; an der Himmelsrichtung also, hat sich nichts verändert, trotz dem errechneten Zufall, nur meine mathematisch, schlechte Begabung hat zu neuen , alten Ergebnissen geführt. Meine Trotteligkeit, verleiht dem menschengemachten Zufall also doch noch einige sehr unrechenbare Aspekte.

Kurz nach diesen Erkenntnissen, habe ich meine Windrosenfolien, über eine Europa-Atlas-Seite gelegt….Sarajewo scheint noch näher an der Marschzahl zu sein, an der Zufallslinie, aber Sarajewo hat mit der Unschuld des Zufalls schon lange nichts mehr zu tun.
„Sarajewo“ war der „Funke im Pulverfass“, als meine Oma väterlicherseits 14 war, mein Opa, damals noch ihr unbekannt und längst nicht ihr Mann 15, und Kriegsteilnehmer war er gewiss, zwei Jahre später zur Feldartelerie an die Westfront mußte.
„Sarajewo“ hieß es immer wieder in den Nachrichten der Neunziger Jahre, so wie es heute „Damaskus“ oder „Aleppo“ heißt.
Vielleicht klingen meine Worte dramatisch, das ist Hohn, weil ich alles nur gehört habe.
Es geht beim menschlichen Leid nicht darum, wie etwas klingt und es geht nicht darum, welche netten, zufälligen Ideen man hat.
Soll ich jetzt nachforschen, ob Bosnier während der, hieß es Balkankriese? hieß es Bosnienkrieg?…. besser behandelt wurden als Flüchtlinge heute, die aus Syrien kommen. Gab es damals schon solche Sprüche, dass Flüchtlinge doch in ihre Heimat zurückgehen und dort wofür auch immer „kämpfen“ mögen, wie es heute Syrienflüchtlinge anheimgetragen wird.
Und wann ist es vorbei? Wann ist das Blutvergiessen vorbei, wann hat ein Land genug Blut geweint, weil irgendwelche Leute das für richtig empfinden und, da bin ich mir sicher, diese Leute, sitzen auch hier, hier in der lauen Abendsonne, in der ich mit Rosewein besaufe, sie sitzen hier in diesem friedvollen Land, und haben etwas davon, profitieren davon, dass dort Blut fließt.
Wann ist es vorbei?
Der „Bosnienkonflikt“ ist der vorbei?
Ich assoziiere einen Krimi von Elisabeth George, der diesen Konflikt zum Thema hat und zur Unterhaltung der Sonntagabendkrimmiguckgemeinde, können ein paar Leute mit dem „Realthema“ Geld verdienen.
Soll ich nach Sarajewo fahren? Wenn der Zufall das entscheidet, Ja, aber nicht, weil es passt.
Ein wichtige Sache ist:
Wie zupfe ich an den Seiten der Ereignisse, wie finde ich eine Story, wie erzähle ich etwas, aber wie lasse ich von den „Erzählten“ ab?
Die „Erzählten“ sind wichtiger als der Erzähler und die Erzählung, sie sind der Ursprung, sie haben die Rechte.
Stories, die Menschen instrumentalisieren sind schlechte Geschichten.
„Künden“ ist ein schönes Wort. Ich glaube der Engel der zu den Hirten in Betlehem kommt, macht das, er bringt „Kunde“. Ist „Informieren“ ein gleiches Wort, wie „Kunde bringen „?
Ob ich es schaffe? Der selbstverliebte Fahrradfahrer, zu „künden“?
Erst am Samstag entscheidet sich die Richtung und dann bringe ich „Kunde“.

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Sonntagsfrage

eigentlich ist es ja eine Samstagsfrage und eigentlich gehts es mir gerade darum, was ich nicht möchte:
Wenn heute Samstag der 24.6 wäre, hätte random.org für mich 10 = Südosten für mich entschieden also Zagreb, vielleicht Sarajewo….als Richung.

Südosten

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Keinen Plan

Jpeg

„Ritz Dir in die Hand die Marschzahl, wenn es geht!“ Franz-Josef Degenhard; Hochzeit

Die Windrose oben hat keine Marschzahlen, aber sie ist in 24 Himmelsrichtungen geteilt, die sich in Kurswinkelzahlen in Fünfzehnerschritten ausdrücken lassen. Norden ist 36O, Osten hat die Marschzahl oder den Kurswinkel 90, Süden 180, Westen 270….Dazwischen sind weitere Unterteilungen, insgesamt 24.
In irgendeiner dieser Richtungen fahr ich demnächt mit dem Fahrrad. Entscheiden lass ich das den Zufall, der so berechenbar ist, dass ein Computer das kann. Ich weiß leider nicht, wie das funktioniert, aber www.random.org liefert angeblich echte Zufallszahlen.

Die Marschzahl 360, also Norden wäre die „Eins“ die nächste zufällige Richtung Osten, aber noch hoch im Norden ist die 2 oder die Marschzahl 15. Ab dem Samstag, den 24. Juni nachmittags habe ich frei und ich werde random.org fragen, welchem Vierundzwanzigstel Himmelsrichtung ich in meinen Urlaub, der zwei Wochen dauern soll, erst einmal mit dem Fahrrad folgen werde.

Es geht darum mir nichts auszumalen, auszudenken, etc. Viel hilft es nicht, den ich bin leider nicht richtigt desillusioniert, ich mache mir dauernd noch Vorstellungen von der Reise: Ich träume z.B. dass ich es ruhig angehen lasse und nicht auf ein Ziel zu hetze………Und mich interessiert: Wie voreingnommen sind Menschen eigentlich, ich, und die anderen?

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man muss leben

Nur die Füsse im Meer
Für 300 km Radfahren
In einem Stück
Es sollte mehr sein als Meer
Das war’s:

Man muss leben, sagte mir jemand

Vrouwenpolder


der Weg an einem Tag

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Frühstück

in Geilenkirchen. Habe ein knappes Drittel deeeer Strecke geschafft. Um 4 Uhr aufgestanden, um 5 war ich auf dem Weg und um 9 Uhr hier.

Richtung Bliesheim

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