ponere

setzen, stellen, legen

gibt es einen Unterschied zwischen setzten und stellen?
so, wie es einen Unterschied zwischen Schriftstellern und Schriftsetzern gibt?

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Los

Jetzt auf Los
Um los zulassen
Welch ein Los
Welches blos

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Abend in der Stadt

die ungemalten Augenblicke
sie reißen mir die größte Lücke

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Frage

Bleibt nie nichtig!
Was ist richtig?

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Achtsamkeit

Heute hörte ich eine Unterhaltung, in der der Begriff „achtsam“ so oft benutzt wurde, dass es mir sehr unachtsam vorkam.

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Sonne, Wind und Wasser

O ja, es muß doch möglich sein, all das wieder zu spüren, gedankenlos, verantwortungslos….nicht gleich einen Hurricane zu assoziieren, wenn Wind und Wasser spürbar herrlich sind. Aber mir fällt vor allem der Wunsch ein: „Ich will ans Meer!“ Es ist nie genug. Hunger und Sehnsucht. Unzufriedenheit wird als Motor des Fortschritts gefeiert. Was für ein Fortschritt, wenn man ans Meer kommt, wenn einem das einfällt.

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Encounter

hofgarten


Gestern in der Stadt gewesen. Kamera dabei, Skizzenbuch dabei, ein Reclam Heft.
Ein Blick über die Hofgartenwiese, dabei leicht die Ausgeschlossenheit gespürt.
Menschen sammeln sich in dem Grün, das die Stadt zu bieten hat, gehen auf ihm zu Boden und empfinden Gelassenheit und Erholung.
Wirklich? Weiß ich nicht, aber die große Wiese ist voll mit ruhigen Menschen, es sei denn sie spielen Fußball oder Frisbey, es sei denn sie spielen überhaupt, aber das Spielen strahlt auch viel Schönheit und Ruhe ab, verglichen mit dem Autoverkehr auf der benachbarten Adenauerallee oder der Konsumtriebigkeit in der Innenstadt.

Ausgeschlossen fühl ich mich, weil es bei mir nicht funktioniert. Ich komme mir eher, wie ein Spanner vor, es paßt nicht für mich, mich auf die Wiese zu legen und einfach nur irgendwie da zu sein. Ich würde gucken und fokussieren, hätte immer wieder das Bild der vermeintlichen Harmonie der anderen vor Augen und mein „nicht dazu gehören“ im Gefühl.

Im Cafe lese ich, immer noch in der Stadt, im Reclam Heft, Martin Buber; Ich und Du.
„Das was zwischen allem sein kann wird so wenig gesehen“, ist für mich an dem Tag die Essenz der Lektüre, des Buches, das oft zitiert, aber verdammt schwer zu verstehen und von mir immer wieder kreuz und quer gelesen wird.

Keine Begegnung gehabt, an diesem Sonntagnachmittag in der Stadt, kein Du zum Du, vielleicht aber mehr davon verstanden, erspürt.

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ehrlich

mach Schluss, mit diesen Dingen
die lauthals da und angestoßen
gar nicht klingen

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Ein Gott weiß, was man nicht glaubt

….und da ich ohne Glauben an einen wie auch immer personifizierten Gott lebe, ich auch keine Gedanken an ein Nachleben, nach dem Tode habe, mir es nicht mal wünsche, weiß ich, dass, dass diese Frist, die uns gegeben ist, diejenige ist, für die wir verantwortlich sind, mit der man was machen kann, mit all den Widersprüchen und Beschwernissen und Hindernissen, die dazu gehören. Das ist mir, weiß Gott genug, weiß Gott genug….

Günter Grass in Zur Erinnerung an Günter Grass – Ein deutsches Leben (Kurz-Doku)
Ausstrahlung: ZDF, 13.04.2015

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schwierige dinge

Gutes Tun
Böses lassen
Utes Huhn
Moses Massen

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