Am Rad drehen, um nicht mehr am Rad zu drehen.
Habe nie begriffen, wenn die Menschen suggerierend meinten, ich würde mir meinen Kopf frei fahren.
Aber am „Raddrehen“ bewahrt mich davor am Rad zu drehen.
Vielleicht ist es nicht das Fahrrad. Aber die körperlich Anstrengung gehört dazu. Glaub nicht, dass es eine bessere Form von „Erfahrung“ gibt, die das Erleben in ruhige Wasser lenkt; Erfahren, das lindernd wirkt.
Die körperliche Wucht und der geistige Stachel pendeln sich aus; das Denken wird beruhigt indem der Drang nach Bewegung nicht gedacht werden braucht. Die Regung steht der notwendigen Bewegung gegenüber, stellt sich zurück.
Au weia……wann wird es formulierbar?

Markt in Hennef. Ein Platz der 70ziger Jahre höchstwahrscheinlich. nahe dem Bahnhof. Wie es hier vor dem WW2 ausgesehen haben mag?

Das war irgendwo an der rheinisch-westfälischen Sprachgrenze. Hatte eigentlich ein Foto gemacht, weil ich von der antiquierten Landwirtschaft mit dem Kaltblpüter so beigeistert war. Die junge Frau, die das Pferd führte, war sich, im Gegensatz zu den beiden älteren Menschen, die noch dabei waren, bewußt, dass ich Unfug mit dem Handyfoto machen könnte. Deshalb habe ich es abgezeichnet

