Noch mehr Nationalismus

Höchstwahrscheinlich bekommen die Nazis oder Faschisten, denn der Begriff Faschismus kommt daher, in Italien bei der diesjährigen Europawahl mehr Stimmen als in Deutschland.
Das ist eine ziemliche Wiederholung, denn als Mussolini schon fest im Sattel saß, baggerte sich Hitler noch langsam nach oben.
Aber Hitler war wesentlich gründlicher und der deutsche Nationalsozialismus, war wesentlich brutaler als der italienische Faschismus.
Aber wenn man als Deutscher etwas anderes tun will als sich zu schämen, bzw. Zerstörung in der Zukunft zu sehen, die man nicht einmal in seinen Enkeln wird erleben können, bleibt nur eins: Unsere deutsche, nationale Aufgabe ist es jedem Nationlismus zu widerstehen, zu erst dem eigenem.
Um seine Verantwortung kommt mensch genau so wenig herum, wie um die Sprache, die mensch am besten kann. Ich kann leider sehr schlecht Ausländisch, aber ich liebe das Leben und den Frieden.

Veröffentlicht unter Allgemein, Ausdruck, Protest | Schreib einen Kommentar

Without Tee Aitch

Diese Schlange von Meuten
Befahl seinen Leuten
Sich nicht eher zu häuten
Bis er
Die Schlange von Meuten
Das Häuten befahl

Veröffentlicht unter Gedichte, Protest | Schreib einen Kommentar

Noch ist Deutschland nicht verloren

He, all Ihr Nazis, da ihr vielleicht hier drauf gegoogelt seit; ich meine es keines Falls in eurem Sinne. Ich meine es in Anlehnung an die polnische Nationalhymne die mit diesen Worten „Noch ist Polen nicht verloren….“ in der „Dąbrowskis Mazurka“ beginnt und dann meine ich es im Sinne unseres deutschen Grundgesetzes, vor allem in seinem ersten Artikel, weil es in Deutschland vor und nach seiner Festlegung nichts besseres mehr gab und sehr viel schlechteres in diesem Land, vor allem euch.

Nach ein paar Gläsern Cider heute abend beim Iren, wo junge Menschen, vor allem Frauen, aber auch einige Männer mit den obligatorischen Bärten, einer sogar mit Harley Davidson Tshirts und tätowierten Unterarmen, zu traditoneller Lifemusik Jigs und Reels tanzten, fuhr ich nach Haus und schnorrte wie so oft, bei der Rückfahrt mit dem Rad diesmal bei einem jungen Mann mit Rasterlocken und Ring durch die Nase eine Zigarette.

Irgendwie kamen wir auf Polen beim Rauchen und er sagte, dass er da her käme. Woher? Aus Danzig, als kleines Kind mit seinen Eltern vor geraumer Zeit. Bin ich mal mit dem Fahrrad hin, erzählte ich. Kartuzs in der Kaschubei kannte er nicht. Karthaus, spielt ne Rolle in Günther Grass Blechtrommel; kannte er auch nicht.

Wußtest Du, dass Danzig zwischen den beiden Weltkriegen nicht deutsch und nicht polnisch war, dass es unter Völkerbundmandat stand, so als wenn heute ein Land von der Uno verwaltet werden würde? Wußte er auch nicht.

Die Blechtrommel würde er sich auf jeden Fall mal reinziehen, meinte er, wiederholte den Titel einige Male, um ihn sich zu merken, gab mir die Hand, wünschte mir gut nach Hause zu kommen und meinte er müsse seinen Bus kriegen.

Wie auch immer, ich fands nett. So wichtig finde ich die Blechtrommel nicht, aber auch schon und wenn er die Zeit dafür findet und damit ganz andere Dinge findet als ich. Und wenn er sie mir einmal mitteilen würde. Es war ein schöner Abend

Veröffentlicht unter Tägliche Einträge | Schreib einen Kommentar

Das Prinzip Verantwortung

Zum Fordern gehöre auch das Machen
Der Machermacho läßt’s mal wieder krachen
Lackiert sich zukunftsträchtig grün
Seine Bagger aber gen Wald und Dörfer ziehn

Refrain:
Schmitz, ich finde Sie zum Kotzen
Dreißt, so wie von Hinterfotzen
Der Hambi doch zu retten sei
Doch Sie graben einfach seine Wurzeln frei

Und wenn die Forderer was machen
Wie Baumhaus oder and’re Sachen
Dann müssen Sie nur ein wenig heulen
Und schon fängt Herbert an zu reulen

Bürger können Sie enteignen lassen
Und so das Bürgerecht verprassen
Wie wär’s und das gab’s so noch nie
Die Bürger enteignen einfach Sie

Zerstören Landschaft, Häuserwände
Für Aktienkurs und Dividende
Und sind noch richtig link dabei
Mit grün gewasch’ner Machomacherei

Der Hambi sei nur ein Symbol
Das sei teuer, sagt er ganz frivol
Doch wie teuer und was er so nicht mißt
Daß Herr Schmitz an unser aller Wurzeln frißt

Veröffentlicht unter Allgemein, Protest | Schreib einen Kommentar

Weniger

Weniger ist mehr
Weniger ist schwer?
Weniger ist Wer?
Weniger ist leicht
Weil Viel halt nicht mehr reicht

Veröffentlicht unter Gedichte, Protest | Schreib einen Kommentar

Kann weg

Viel ist oft auch keine Kunst

postmoderner Briefträger

Veröffentlicht unter Reisen | Schreib einen Kommentar

Voll Bio

Nachdem das letzte Blatt Mangold, ein Geschenk vom Patron, verlesen war, tauchte die Schnecke, selbst für französische Verhältnisse noch nicht verspeisbar, auf dem Küchenbrett auf. Der „cri de terreur“ wäre ziemlich tussihaft gewesen, meinte die „coupine“.

l’escargot

Veröffentlicht unter Reisen | Schreib einen Kommentar

Randonneur

Mit dem Fahrrad zur Arbeit? Mit dem Fahrrad zum Wandern! Mit dem Fahrrad zum Ergometertreten in die Muckibude?

Bin angepisst mit dem Auto hier durch die Natur zu fahren, um mich irgendwo punktuell an ihr zu ergötzen.
Deshalb mit dem Fahrrad zum Wandern gefahren.
Aber das Faltrad steht auf einer „Voie Verte“ einer ehemaligen Bahntrasse, die mit ihrer alten Funktion viel effizienter und umweltverträglicher Güter und Personen befördern könnte, als jetzt Touristen, die cyclophil, wohlmöglich einen grünen Tourismus huldigen.
Ein Stück verlogene Scheisse, das uns einfach nicht hilft uns wirklich mit dem Planeten auszusöhnen.

Voie verte

Veröffentlicht unter Reisen | Schreib einen Kommentar

Auprés de mon arbre

Wenn Frankreich wie der Libanon die Zeder, einen Baum, im Wappen hätte, müßte es die Platane sein.

Die Überschrift ist auch der Titel eines Brassens Chansons.

Platane

Veröffentlicht unter Reisen | Schreib einen Kommentar

Morning is breaking

Morgen

Veröffentlicht unter Reisen | Schreib einen Kommentar