Habe endlich die Seite auf meinem Blog gefunden, wo ich Heinrich Böll u.a. zum Thema Autoverkehr in Irland zitiere
„Ich empfand es als Blasphemie, als jemand in Deutschland zu mir sage: Die Strasse gehört dem Motor. In Irland war ich oft versucht zu sagen: Die Strasse gehört der Kuh. Tatsächlich werden in Irland die Kühe so frei zur Weide, wie die Kinder zur Schule geschickt; herdenweise nehmen sie die Strasse ein….“ aus Böll, Heinrich; Irisches Tagebuch, München 1963
“Heinrich Böll hätte sein Irland nicht wieder erkannt S. 312….. 1986 gab es nur 750 000 private Autos in der Republik Irland, 1996 gab es mehr als 1 Million und 2007 waren es mehr als 2 Millionen S. 317………“ aus Maurer, Michael; Geschichte Irlands, Stuttgart 2013.
Aber eben bin ich ein fast autofreies Stück Landstraße gefahren, eine Wohltat. Verlassene Höfe am Wegesrand. Gedanken wie es den Bauern hier geht, ob da auch nur riesig oder gar nicht geht?
Mich hat der Hof auf dem Bild an den erinnert, auf dem Shane McGowan sein Interview in dem großartigen Film
„The Great Hunger“ gibt.
