Galway Bay

Der Campingplatz liegt direkt am Galway Bay raus Richtung Westen, noch hinter der Vergnügungsmeile „Salt Hill“ mit einem Riesenrad, Zuckerbuden und Karussells.

„And the boys of the NYPD Choir were singing ‚Galway Bay'“. Es gibt übrigens wirklich eine Aufnahme von New Yorker Polizisten, die das auch von Bing Crosby interpretierte Lied, gemäß „fairytale of New York“ singen. (Gibt’s auf YouTube)
Aber dieser Chor wurde durch McGowan inspiriert.

Und ich mache gerade meine ersten Erfahrungen mit Drogen, jetzt, wo ich doch zu Saufen aufgehört habe, und mich kein sonst so „cremiges“ Guinness zurückgewinnen kann. Ich mußte dringend auf’s Klo und habe ohne zu gucken einen „CBD Bud & Hash“ Laden angesteuert, der wie ein Café aussah.
Tee hätten sie nur mit Hanf. Ob da THC drin wäre. Nö, das müssen man dann anders machen. Ich habe den Tee dann ohne das „Andere“ genommen. Soweit meine Drogenerfahrungen.

Irisch ist hier „Language No 1“ trotz der Internationalität der Stadt. Hier Geht’s um Wasser im Bürgersteig, Whiskey leitet sich von dem Wort ab

Die Stadt ist super erfrischend bunt, all die „Vögel“ hier können nur eingeflogen sein. Zwischen Dublin und hier war nichts davon zu sehen. Viele offensichtliche LGBT und auch sonst scheinen Menschen aus aller Welt, nicht nur als Touristen hier zu sein. Die High Street ist eine einzige Vergnügungsmeile.

Die Verkaufsgespräche hier im Shop-Café Hintergrund klingen irgendwie elitär, wie aus einem Fachhandel für feine Weine und ebenso teuer.

Ich habe meinen Frieden mit bzw. Spaß an dieser geschäftigen Stadt, mit den vielen, verschiedenen unlimitierten Straßenmusikern. Gestern hörte ich sogar livemusic in einem Pub, mit einem Mandolinen Spieler, der immer alle vier oder acht Saiten, in Akkorden klingen ließ, dabei Melodien spielte, sang, für mich unglaublich konzertant. Mit seinen beiden anderen Musikant*innen, ging’s quer durch Folk und Pop, Geige, Gitarre noch dazu; angelockt hatte mich der Song „Pair of brown eyes“, von wem…..?

Wegen so etwas bin ich hierhin gekommen. Die spielen dermaßen musikantisch, ohne dieses „entdeckt werden zu wollen“ einfach so, weil es Spaß macht.

Laufe weiter durch die Stadt, gespannt, was der Tag noch bringt.

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