Maastricht

Ha, da waren ja schon wieder diese Redundanzen im vorhergehenden Eintrag….still und gebannt*2
Muß ein echter Dachschaden sein, den ich da habe. Habe mir den Text gestern fünfmal angeschaut und den Quatsch nicht gemerkt.
Gerade in Maastricht, müßten so ca. 120 bis 130 km sein, die ich bisher gefahren bin, weiß es nicht, weil ich den Navi erst ab Bliesheim habe aufzeichnen lassen.
Schön war es da.

Jpeg

Jpeg

Ein Reiher stand auf dem schmalen Weg und ließ mich so nah ran kommen, dass ich mich hätte vorstellen können:
Tag Reiher
Angenehm Meyer
Im Ernst,so nah habe ich noch nie einen gesehen. War ganz angetan davon, wie er seine Flügel sortierte und die Biegung seines Halses sah aus, als wenn sie ein genialer Desinger kreirt hätte.
Sonst fiel mir bemerkenswerter Weise ein, dass man für die nächste WM Kondome in schwarzrotgold auf den Markt bringen sollte. Oder gibtˋs das schon?
Die Wegführung bisher macht Spass. Viele kleine Feldwege, glatter Asphalt meistens, aber wenig Autos und Ampeln.

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Stille Nacht

Noch einmal eine Runde zu Fuß hoch in den Ennert, dem nahen Waldstück. Unser Ort lag still und gebannt, selbst am Fussballplatz, wo sonst immer ein lautes Treiben um die Uhrzeit herrscht war nix los. Eine gebannte ungewohnte Stille lag über dem Ort.
DSC_0445
Raus aus allem dem und mal wieder schauen, ob es anderswo anders ist.
Morgen geht’s nach Belgien, Richtung Brüssel und dann weiter nach Calais, mit dem Fahrrad, ja klar.

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Reise

bald mache ich eine Reise.
Habe mir vorgenommen nur wichtiges davon zu berichten. Mal sehen.

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Naherholung II

Bildschirmfoto vom 2016-05-02 22:50:25
Plötzlich, bei der Rückfahrt, wird’s ruhig. Ein Bach rauscht Birken bestanden, Fichten diesen gegenüber und dazwischen strahlt in einer Wiese der Löwenzahn mit der Sonne um die Wette.
Viel ergrübelt und wieder vergessen bei der Fahrt, wichtig? Jetzt bin ich angehalten, um zu notieren, vor allem um aus zuruhen.
Nur eine Kartbahn in der Nähe zerschneidet das alles, erinnert mich daran, was wirklich wichtig ist.

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Kurz vor Losheim

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Kurz vor Losheim 2

Jpeg

Bei Mahlberg

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Anfangen

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Kritiker

Ich habe einen Kritiker.
Er liest die Texte durch, vielleicht. Zu dem vorhergehenden Text meinte er, dass dieser ja schon so überschrieben ist, wie er ist: Peinlich.
Er liest die Wörter auf eine Weise laut vor, dass sie Unsinn machen.
Er ist ist sich sicher dabei.
Er redet über mein geschriebenes. Ich schreibe über ihn, wie er redet.
Ich schreibe Unsinn, er liest Unsinn.
Er ist ein Kritiker. Er versteht einfach viel mehr, als ich ausdrücken kann.
Auf Rächtsschreipepheler holt er sich einen runter.

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Peinlichkeiten

Im  vorhergehenden Eintrag fallen mir immer wieder Rechtschreibfehler und holpriger Satzbau auf.
Schon sieben mal ist etwas von mir geändert worden, höchstwahrscheinlich ist aber immer noch jede Menge drin an Ungereimten und orthografisch Falschem.
Dabei ist mir der Text wichtig.
Er klingt sogar klugscheißerisch, näselnd, so, wie von einem, der sich für etwas besseres hält.
Trotzdem ist er mir wichtig.
Braucht man dann aber nicht öffentlich zu machen?!
Doch. Und ich frag mich immer was es ist, dass gut schreibt und schlecht schreibt. Das „Ich“ soll ja nur eine Illusion sein. Es schreibt, nicht ich. Das „Ich“ allerdings ist verantwortlich.
Das „Ich“ ist verantwortlich, läßt sich vernichten und feiern; das Es macht einfach alles.
Es gibt aber auch eine Weisheit, die vom „Ich und Du“ und vom „Ich und Es“ Verhältnis spricht.
Das „Ich wird am Du zum Ich“ so heißt es bei Martin Buber. Im fernen Osten wird das „Ich“ oft als Illusion beschrieben.
Ich wäre dem Ich gerne ferne, meinem eigenen, auch den von anderen. Aber das „Du“ zieht mich an. Auch, wenn es nicht so aussieht.
Ich habe nicht gerne Menschen um mich, aber ich begegne ihnen sehr gerne.

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Naherholung

Bildschirmfoto vom 2016-04-10 22:26:51
Ich habe ein besonders großes Mobiltelefon mit 6 Zoll Display.
„Wofür braucht man das?“ fragte mich neulich jemand.
„Zum Angeben!“ war meine Antwort.

Das Siebengebige im Rücken

Das Siebengebige im Rücken

Differenzierter hätte ich sagen können, dass ich das Gerät kombiniert mit einer ähnlich großen Klapptastatur als digitale Schreibmaschine benutze, aber eine echte Rechtfertigung ist das auch noch nicht. Ich bin nicht jemand, dessen Texte „gebraucht“ werden.
Dass allerdings in unserer stressdurchtränkten Freizeitwelt immer wieder kopfschütteltend irgendwelches, technisch hochkompliziertes und in seiner Anwendung oft sehr zeitraubend zu bedienendes, Spielzeug für Erwachsene in Frage gestellt wird, ist eben so. Ich stell das nicht in Frage und erhebe mich kühn über denjenigen der mein 6 Zoll Smartphone beleidigen wollte.

Jpeg

Auf dem Weg zum Steinerberg

Wozu braucht man aber eine Fahrad mit 4 Zoll breiten Reifen, ein sogenanntes fatbike?
Es gibt viele Gründe und ich konnte verschiedene Spaziergängern im nahen gelegene Ahrtal Rede und Antwort stehen. Ich suche mit den Naherholenden immer das Gespräch, schließlich sind die meisten über die Autobahn angereist und man darf ihnen nicht das Gefühl geben, dass im Wald auch noch gerast wird.
„Mehr Grip z.B.“ und dann kann man noch diesen Anglizismus erklären, „Isch hab da mehr Bodenhaftung, so zusagen….“

Im Vischelbachtal

Im Vischelbachtal

Im Vischelbachtal, bei der Rückfahrt, überhole ich ein ebikendes Pärchen. Er schaut mir hinterher, und kann den Motor, den ich nicht habe, nicht entdecken. Dann versinkt das Superfahrrad doch in einer Schlammpfütze und mein halbbeschuhter Fuß auch.

„Und das mit einem fatbike“, kommentiert mich eine Spaziergängerin, der ich wohl eigentlich nichts mehr erzählen brauche, trotzdem erwidere ich:
„Ist halt das Modell ‚Dear Hunter‘ und nicht ‚Jesus‘. Auf Wasser fährt’s noch nicht.“

So bleibt der Bogen von immer mehr Technik bzw. Erwachsenenspielzeug und der grünen Landschaft, die ich damit suche.

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Wirklich weiter?

Muß man so weit wegfahren, um sich endlich zu erholen, zu Ruhe zu kommen? Und braucht man die Ruhe überhaupt? Brauch ich die? Was ist das für ein „Kein Bock mehr“, wenn man das meißte, was so um einen herum stattfindet für ziemlich schwachsinnig hält, wobei man es selber als materiel gut situierter Mitteleuropäer doch ganz gut erwischt hat?
Jpeg

Beim Anblick des bewegten Meeres, der ragenden, schneebedeckten Berge kommen viele, ich zähle mich auch zu denen, zur Einsicht, dass das Leben schön sei und so gibt es viel von diesen Schönheiten, wenn man weg, wenn ich wegfahre von zu Hause.

Jpeg

Jpeg


Der schneebedeckte Berg ist für den LKWfahrer der ständig über irgendwelche Pässe fahren muß, nicht unbedingt ein schöner Anblick und für mich ist manchmal ein angenehmer Mensch, den ich als Verkäufer bedienen darf, wie Urlaub, wesentlich einnehmender und erholsamer noch als ein tosendes rauschendes Meer, das ich jetzt tagelang gesehen hab.
Wenn man all das doch weiß, wenn man, wenn ich all das weiß oder dieses Wissen wirklich erlangen könnte, wie geht’s. Wie kommt Wendelin wirklich weiter?

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Nur ein Like

Habe auf facebook nur ein like für mein statement bekommen.
Auf wendelwillweiter gibt es keine likes

Bildschirmfoto vom 2016-02-20 12:40:34

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