Vom Hass geschasst

Einst habe ich gehasst
Zwar nicht auf der Naziseite
Bei allem was mir nicht passt‘
Dacht ich ich sei der Gescheite
Gescheitert mit dieser Gescheitheit
Wart ich auf weitere Weitheit

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Die Klo-Liebhaber

Die Welt hat uns verdorben
Wir sind so wie wir sind
Flexibel umworben beworben
So wie der Bambus im Wind

So brauchen wir niemals zu brechen
Biegsam sind wir gefeit
Doch wird es sich irgendwann rächen
Ist nur eine Frage der Zeit

Geht nicht um Prinzipientreue
Nicht um asiatische Ruh
Nur, dass ich mir nicht verzeihe
Was ich nicht will und trotzdem tu

Das Klo zu hinterlassen
Wie es vorgefunden ward
Mit der Welt, ich mag das nicht fassen
Ist es mir einfach zu hart

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Verviers

Boules, die Klopse hier aus der Gegend, sind noch nicht da. Mein Tisch ist mit einem Läufer aus Leder belegt. Die Portionen sind gross, teilweise lassen die Gäste halb gefüllte Pommesschalen stehen; am liebsten würde ich reinlangen.
Eben durch dunkle Strassen gelaufen In Belgien ist jeder Autobahnkilometer beleuchtet, Verviers nicht so, aber nicht schlimm. Hier kann man bestimmt gut historische Filme drehen, aber vielleicht nur belgische, die Architektur ist eigen; frage mich, ob sie mal glänzender war….aber auch Verviers wird rausgeputzt, so wie Liege, von dem noch in den 90zigern fas alles abblätterte. Die Städte hier in den engen Flussttälern haben eine andere Enge, als bei uns am Rhein, sind aber mit dem Fahrrad leicht zu erreichen; das ist schön.
Aus den Boules, sie heissen nämlich Boullets liégeois, sind Moules, Muscheln, Miessmuscheln geworden, hat aber auch super geschmeckt.
Beim Roulette mit der Speisekarte fühle ich mich ohnehin super.

Aber, maintenant, noch ein paar Bilder vom Weg:

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Direkte Weg

Der Weg, destilliert aus der Ortskundigkeit eines Schwarms, nimmt eine Abkürzung nach der anderen.

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Ich glotz TV

Immer wieder
Nicht nur dann und wann
Schau ich im Fersehn
Scheiße mir an

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Der freie Wille

Hier hast’e Tillich
Will ich

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Sichelförmig

Von Mainz nach Bonn auf Umwegen

Erst nachher habe ich gesehen, was für einen Umweg ich nach Hause genommen habe. Von der IIA Demo in Frankfurt kam ich noch nach Mainz und bin am nächsten Tag durch Hunsrück und Eifel gefahren. Dabei hatte ich mich schon gewundert, dass ich soviel nach Westen fahre. War aber toll, über 200 km an einem Tag.

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HassSchämen

Gibt Menschen voller Hass
Den macht ihr Hass noch Spass

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Der Super-Minister

Hoffentlich gibt er kein Ehrenwort
Sonst tut er sich nachher was an
Sein Lügenstrick reicht zum Ehrenselbstmord
Doch so was verdient kein Mann

Ich finde es furchtbar den Arsch hin zuhalten
Für Konzern, Macht, Kapital
Dafür als Minister so zu walten
Gewählt hat mensch doch die Wahl

Oder ist er nur Überzeugungstäter
Tat dies aus freien Stücken
Kommt’s raus ist es zu spät dann später
Jetzt heißt es seinen Stuhl zu rücken

Doch der, der es könnte steckt selber mit drin
Sein Chef die Grinsebacke
Dass er allein geht, macht wenig Sinn
Was für eine furchtbare Kacke

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La Grande Illusion

Ich hab mich oft so schlau gefühlt
Wurd‘ mir nur einfach Schau gespielt

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