Pubnecessity

Ob die, die Gutes publizieren
Mein nicht so gutes hiermit spüren?

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Du sollst nicht Rügen!

Seine Arbeiten bewegen sich permanent an der Schnittstelle zwischen Kunst und kommerzieller Fotografie,

Diese Welt zwischen Kunst und Kommerz….berauschend bestimmt; nur die armen Künstler, die armen Kunstbeflissenen……alles ohne Handel, Geld und die anderen schmutzigen Sachen, wie sollen die nur zu etwas kommen und woher die Museen und Galerien? Alles ohne Geld entstanden, welche Reinheit!

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So

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Scham, Schalom, Salam Aleikum

Weiss gar nicht, wie und wann die „pace-fahne“ entstanden ist. Weiss nur noch, wie ein deutscher Freund, Jahrgang 1923, der „gedient“ hatte, mich um das Ende des letzten Jahrtausends herum aus Italien anrief und sich über all die pace-fahnen freute, die aufgrund eines Weltgeschehens, vielleicht wegen des Irakkriegs herumhingen.
Ich handelte sie eben, auf dem Markt, von 10 auf 7 € herunter, es muss sich ja lohnen…..wenn man etwas für den Weltfrieden tut.

Pace

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noch mehr Meer

ein Tag am Meer, wie schon lang nicht mehr; davon mag nichts zu sehen sein, aber mich macht das sehen, was da ist

Cappucco vuoto

sedie senza destinazione

ombra mai fu

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Meer

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Verstehe nichts

Aetna raucht


Man wandert durch Schneeglöckchen, Krokus, Ringelblume, Wolfsmilch

; hin- und wieder gibt es Capucino;

kleine vulkanische Inseln scheinen im Meer zu versinken,

Mönch und Nonne greifen ineinander;

man tanzt um einen Vulkan herum und versteht gar nichts.

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Auf dem Meer

Mein Friseur…….ich habe gar keinen Friseur. Aber es gibt einen jungen Mann aus Syrien, der mir regelmäßig die Haare schneidet, der einen Freundin aus Sizilien hat. Er war schon mal dagewesen, in Sizilien und da man sich beim Friseur unterhält erzählte ich ihm, dass ich auch nach Sizilien fahre und zwar mit dem Auto und dem Schiff von Genua aus.
„So viel Zeit!“ sagte er. Das wiederholte er öfter. In eine Diskussion bin ich nicht mit ihm darüber eingestiegen.
Der Spruch „Der Weg ist das Ziel“ ist, vielleicht nicht für den Friseur (dauernd will ich“mein Friseur“ schreiben) modern, aber vielfach höre ich, dass man zum langsamen Reisen keine Zeit hat, obgleich man vielleicht in den fernen Osten fliegt, um endlich zu erfahren, was das ist, „Weg=Ziel“.
Auf dem wummernden Schiff verging die Zeit für mich im Flug; auf meinem WanderGPSgerät hatte ich festgestellt, dass das Schiff mit über 50 km/h fährt, verdammt schnell, dachte ich, für ein Stahlgebilde voller Autos, LKWs, Toiletten, Kaffeemaschinen, Küchen Menschen usw.

Sizilien in Sicht


Ja, die Menschen. Wenn man mit dem Fahrrad reist, was ich auch schon einmal mit dem Fahrrad nach Sizilien gemacht habe, werden sie langsam anders, auf einem Schiff, sind die andersartigen gewürfelt, sprechen in den verschiedenen Sprachen, flanieren, essen, trinken….mich selbst beobachte ich als arroganten Beobachter, als Betrachter. Diese Art zu reisen mag ich; das rollende, wummernde Schiff schaufelt Zeit frei, die man sich nur nehmen muss.
Warum setzt Max Frisch seinen „Homo Faber“ eigentlich auf ein Schiff nach Europa, wo er doch vorher so wichtig durch die Welt geflogen ist?

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Genua 11.3.17

In Genua bin ich immer auf der Durchreise gewesen. In den Neunzigern bis hierhin per Anhalter, um dann mit dem Zug weiter nach Süden zu fahren, einmal mit A. vor vier Jahren, für ca. 24 Stunden, mit dem Zug angereist, um die Fähre nach Sizilien zu nehmen, diesmal mit dem Auto, wieder zur Fähre nach Sizilien.
Mit der Autobahn von Mailand aus hierrunter ist ein echtes Abenteuer: Dreispurig geht’s durch die Poebene, im ligurischen Gebirge aber, hat die zweispurige Autobahn enge Kurven, Anstiege und Gefälle wie eine Gebirgslandstrasse.

Genua ist eine Transit-Stadt, nicht nur wegen des großen Güter- und Passagierhafens, eine wichtige Eisenbahn Nord-Süd Linie und die Strada Statale Uno, die SS1 oder seit der Römerzeit (oder vielleicht erst seit dem Faschismus) „Aurelia“ nach dem Kaiser Marc Aurel genannt, geht auf Stelzen parallel zur Küstenlinie.
Die Stadt selber ist an die Hänge angeschmiegt, mit Aufzügen kommt man in Stadtteile, wie anderswo mit der Strassenbahn oder dem Bus.
Wir hatten wenig Zeit, anderthalb Stunden; ein kleiner Spaziergang in Abgasen, auf chaotisch unterbrochenen Fußgängerwegen, vom Passagierhafen, wo das Auto abgestellt war, bis kurz vor den alten Stadtkern und wieder zurück, mehr war nicht drin.
Zum Abschied lag Genua ruhig und strahlend in der Nacht; wie ein Ruhepol.

Jpeg

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Weisweinige Weisheiten

Eigentlich sollte man
Am brennenden Herzen sich wärmen
Nur ist es, anders als beim Feuer,
Schwierig die rechte Distanz zu finden

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