Boarding

5:30 in der Früh. Das schnelle Boot, das nur Personen befördert, liegt hörbar an der Pier.

Wie war es auf der Insel?
Ein bischen so. Karg, wüst, heiß.
Aber auch klar, bizar und unabgelenkt.
Überall heißt es wie giftig die Bewertungen und Vergleiche sind, trotzdem so immanent.
Auf dem Campingplatz, auf dem ich nächtigte, bevor es über die Brücke auf die Insel Pag ging, war ein Paar Mountainbiker. Weniger als halb so viel Gepäck wie ich, sie machten fast keine Worte, schienen hochgradig konzentriert, hatten im Nu ihre Superleichtzelte abgebaut. Mir schien es als wenn sie einer sportlichen Meditation nach gingen. Zum ersten Mal hatte ich Verständnis für Mountainbiking mit den wirklich kostspielig ausgestatten Fahrrädern.

Ich bin drauf, auf dem Boot.

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