Innen drinnen
Auch binnen
Ersinnen
Innenarchitekt*innen
In manchen Stücken
Innenarchitekt*Innen
Bauarbeiter unterdrücken
Ist ja Quatsch
Denn Hierarchie
Ist nie
Innen drinnen
Auch binnen
Ersinnen
Innenarchitekt*innen
In manchen Stücken
Innenarchitekt*Innen
Bauarbeiter unterdrücken
Ist ja Quatsch
Denn Hierarchie
Ist nie
Im rhein’schen Braunkohl’tagebau
Gilt der Hausfrieden, wenn auch ungenau
Wer für RWE nicht dorthin gehört
Wird direkt beim Kadi eingeschwört
Refrain:
Nur den Giftmüll den läßt man dort hinein
Ne Kontrolle, wozu soll das sein?
Wird’n Klarwassersee so richtig fein
Was geschrieben steht, das gilt hier ganz allein
Nur bei einem ist hier mensch im Klaren
Da wurd viel abgeladen in den Jahren
Nur, dass hier keiner richtig weiß
Was lagert da eigentlich für’n Scheiß
Schwamm drüber wäre fast noch gut
Doch geplant ist ne große Flut
Ein Schwamm hätte aufgesaugt
Was das Wasser dann eifrig ausgelaugt
Refrain
Wasser wissen wir kann eilen
Stoffe lösen und sie so verteilen
Und die Stoffe bleibe dann mitnichten
So undicht in den Deponienschichten
In Grundwasserschichten wird es fließen
So halt bald nicht mehr zu genießen
Aus den Wasserwerken wird es deshalb schallen
In den Brunnen ist das Kind gefallen
Refrain
Da Konzerne Zahlen kontrollieren
Giftmüll aber scheinbar ignorieren
Ist Kontrolle endlich angezeigt
Die anders als das Bergamt hier was geigt.
Klar das wird bald wieder anders laufen
Staatsanwältinnen sich die Haare raufen
Die Politik gekauft, ach mensch ich heul
Und darauf reimt sich wieder mal
Refrain
Die Unruh macht das TickiTack
In mir doch einfach nur Kicki und Kack
Sie brauchen Freiheit für die Wirtschaft
Und Menschen, die dann wirtschaftlich auch sind
Dass mancher so die Wirtschaft nur mit Bier schafft
Oder andr’en Drogen weiß doch jedes Kind
Was wäre wirklich Freiheit der SObjekte?
Die in der Wirtschaft Herrscher, Untertan?
Wer wäscht sie sauber, die vom Arbeiten Verdreckten?
Wer gibt die Würde, die doch allen gleich so angetan?
Wer lehrt die Freiheit von der Gier
Die Freiheit, Mensch und auch noch gut zu sein
Stattdessen oft, das vorgeschob’ne „Wir“
Dies mit der FDP, ne, Nein
Dann noch einer, ist gegen Sexismus
Ein Mensch so lauter, voll Humanismus
Hat mich zornig gerade erblickt
Fragt jovial: Schlecht gefickt!
Dann gibt’s noch einen, klaut das Klopapier
Was für ein Arschloch, denk ich mir
Was hat mich um den Schlaf gebracht?
Ein Niemand, der nicht Kasse macht
Nur für sich selbst, denn das ist wichtich
Und sagst Du’s ihm, dann sagt er: Fick Dich!
Er denkt von sich, er sei ein Sonderfall
Doch hat er nur den ganz normalen Knall
Ist so’n Sale-Fish, liberale Grundidee
Nur sich selber, sonst tut dem halt gar nichts weh
Das Leid der Welt, das ist schon viel zu viel
Das stört erhab’nes Selbstgefühl
Was freilich gänzlich dazu führt
Im Leid der andr’en er sich richtig spürt.
Mit starker Stimme hat er mitzuteilen
Was ihn so nervt, doch sollt es ihn ereilen
Wie nervig selber er sich so benimmt
Der Starke heult dann rum, er kriegt’s nicht hin, dass es so stimmt
So ist er eine ziemlich schräge
Gut betreute Nervensäge
Sozial, das heißt halt nur für ihn
Dem Einzelkind die richt’ge Medizin.
Sensibel, weinerlich, fragil
Mitteilsam mit seinem Selbstgefühl
Was er so treibt, wenig banal
Gemeinschaftlich halt einfach nur fatal.
Ein kleines Arschloch, hochintelligent
Das, ach so viel, von dem Planeten kennt
Nennt sich gern auch Multitalent
Das, wenn’s drauf ankommt, gern mal flennt.