Gestern fiel das Dichten aus
Undicht ist des Dichters Graus
Gestern fiel das Dichten aus
Undicht ist des Dichters Graus
Laßt uns froh und munter sein
„Lassen“ sollte bunter sein
Geht es wirklich um das „Lassen“
Mag für mich das „uns“ nicht passen
Denn Gemeinschaft niemals war
Wo das Uns und Meins nicht klar
Ich wünsche mir bei all dem Schwalle
Nur zu zu sein wie er verhalle
Hät‘ ich doch Besinnung, Ruhe, Stille
Anders: Laß mich Alta, man ich chille
Verrückte Pflicht, wie Dreck, den ich fress
Selbst diese Zeilen sind aus Stress
Und hoff ich doch, den zu umgeh’n
Grad deshalb diese Zeilen steh’n
Gedankens Blässe will dahin
Ich lass es sein, nur das macht Sinn
Offene Feldschlacht? Ne, Nein, genau
Besorgt nur den Mist vom Stall der Frau
Frohe Erwartung, schlechter Scherz
Erst kommt das Christkind, dann der Merz
G, am7, D7, E7,am7,D7
Refrain
Blau und weit der Himmel
Wellenrauschend wiegt das Meer
Für uns alle, einfach jeden
Warum scheint es nur so schwer?
Denn wir sind verbunden
Bunt und farbenfroh sich’s zeigt
Gleich wem -stolz oder geschunden-
Sich der Regenbogen neigt.
Kommt sagt es allen denen
Die Erfolg mit Gier verwechseln wollen
Die mit all dem reichen Schönen
Soviel Hass nach vorne rollen
Sag es denen, die da glauben
Ist für mich nur gut gesorgt
Ist nichts anderes als rauben
Was halt einfach nur geborgt.
Refrain
Wenn die alten, neuen Medien
Mehr fatal sind als sozial
Die Unredlichkeit in Reden
Raus aus diesem Jammertal
Reicht die Hände wie der Bogen
Der den Horizont verbindet
Trotzt dem Hass der so verlogen
Dass die Liebe so gesundet.