Vertrau mich meinen Tassen an
Mit dem, was ich nicht fassen kann
Vertrau mich meinen Tassen an
Mit dem, was ich nicht fassen kann
Es müßte doch zu lösen sein
Mit einem Wort, mit dem allein
So kommt es ja auch öfter vor
Wenn einer trifft, dann sagt man: Tor
Der Sommer steht in Abendstille
Die Wärme wirkt ein spürbar wohlig Band
Was ist jetzt Kraft, Entscheidung, Weisheit, Wille
Wo fährt das Band mich gegen meine Wand?
Die Reize reizen frei und offen,
Verdeckt zu gleich, weil fass mal irgendetwas an!
Die einen haben sich schon längst besoffen
Die and’ren baggern einfach kräftig an
Am schlimmsten ist das Sublimieren
Wenn wir uns statt auf and’res richten
Uns weit erheben von den Tieren
Das endet oft in schrecklichen Gedichten
Im Gekritzel unbenommen
Mit Idioten klar zukommen
Suche ich nach starken Worten
Um die Blödheit zu verorten
Die mir schrill entgegenquillt
Endlich ein bizarres Bild