Il Francobollo, die Briefmarke

Früher…….gab’s Briefmarken in Italien an jeder Ecke. Jeder mit „Tabacchi“ gekennzeichnete Kiosk, wie in Frankreich die Tabakläden mit dem roten Kegel oder in Östereich der Trafikant, hatte Briefmarken.

Lohnt sich nicht mehr für die kleinen läden. „Valori Bollati“ steht da immer noch drauf, ham se aber nicht, zumindestens, die Wertmarken von der Post nicht mehr.

Ich wollte aber eine Postkarte verschicken.

Ein Postamt gefunden. Eine Nummer gezogen. War wohl verständlich, was ich wollte, „Ma, per dove?“ Wohin? Sie tippt eine halbe Minute auf der Tastaur, verschwindet für anderthalb Minuten im Hinterraum, bringt ein selbstklebende Briefmarke mit, legt ein Papier in den Drucker, der eine Quittung über 3,30 € ausdruckt.

Bei dem Aufwand müßte das ja eigentlich viel teuerer sein. Aber sende eine Postkarte aus Italien, ein wertiges Geschenk.

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